03.05.2010 | Redakteur: Josef-Martin Kraus
Auf der Hauptversammlung der Dürr AG bekräftigte Vorstandschef Ralf Dieter die Wachstumsziele des Konzerns. In den kommenden Jahren soll der Umsatz um 5 bis 10% im Jahr steigen; die Ebit-Marge soll mittelfristig 5 bis 6% zulegen. Um die strategischen Wachstumsziele zu erreichen, will der Dürr-Chef an drei Hebeln ansetzen:
Erstens Expansion in den Emerging Markets wie China, Indien oder Brasilien. Zweitens Innovation und drittens die Erschließung neuer Geschäftsfelder. Zu den Geschäftsfeldern, die Dürr ausbauen wird, zählen neben der Umwelt- und Energietechnik auch die Klebetechnik und die Feinstreinigungstechnik.
Dürr ist ein Maschinen- und Anlagenbaukonzern, der in seinen Tätigkeitsfeldern führende Positionen im Weltmarkt einnimmt. Gut 80% des Umsatzes werden im Geschäft mit der Automobilindustrie erzielt. Darüber hinaus beliefert Dürr die Flugzeugindustrie, den Maschinenbau sowie die Chemie- und Pharmaindustrie mit innovativer Produktions- und Umwelttechnik.
Die Dürr-Gruppe agiert mit zwei Unternehmensbereichen am Markt: Paint and Assembly Systems bietet Produktions- und Lackiertechnik, vor allem für Automobilkarosserien. Maschinen und Systeme von Measuring and Process Systems kommen unter anderem im Motoren- und Getriebebau und in der Fahrzeugendmontage zum Einsatz. Weltweit verfügt Dürr über 47 Standorte in 21 Ländern. Im Geschäftsjahr 2009 erzielte der Konzern mit rund 5700 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,1 Mrd. Euro.
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