14.06.2010 | Redakteur: Josef-Martin Kraus

Trotz einer immer noch schwierigen Branchenkonjunktur hatten die beiden Messeveranstalter bereits vor Beginn der O&S 2010 einen Erfolg verbucht. Mit 326 Unternehmen auf 15 000 m² kamen mehr Aussteller, die mehr Hallenfläche als zur Premiere vor zwei Jahren belegten.
Auf der 2. Fachmesse für Oberflächen & Schichten haben die beiden Veranstalter darin „positive Signale“ gesehen. „Die erfreuliche Beteiligung zeigt, dass die Branche entschlossen ist, die Krisenzeit hinter sich zu lassen und das Geschäft wieder anzukurbeln“, erklärte der Geschäftsbereichsleiter der Deutschen Messe AG, Hannover, die in Zusammenarbeit mit der Landesmesse Stuttgart GmbH wieder die Veranstaltung organisiert hat.
Diese Aufbruchstimmung zeigte sich nicht nur auf der Messe. So legten Branchenverbände dort Statistiken vor, die in der Lackier-, Plasma- und Galvanotechnik einen steigenden Auftragseingang belegten. Vor allem bei den Lohnveredlern ist das der Fall, zum Beispiel beim Plasmanitrieren, deren Markt vor knapp zwei Jahren komplett „eingebrochen“ war und ab Mitte vergangenen Jahres begann, sich zu erholen.
Heute herrscht beim Plasmanitrieren wieder Vollauslastung, so die Fachabteilung Oberflächentechnik im VDMA. Auch bei der Plasmabeschichtung von Werkzeugen sei das nicht anders. Ins gleiche Horn stieß der Zentralverband ZVO bei den Galvaniseuren, deren heutige Geschäftsentwicklung die im Februar prognostizierten 20% beim Auftragseingang wahrscheinlicher machen
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