Fräszentren/Bohrzentren

Gute Marktaussichten für Großfräs- und -bohrzentren

26.03.2008 | Redakteur: Bernhard Kuttkat

Fred Bisgwa, geschäftsführender Gesellschafter der Bimatec-Soraluce Frästechnologie GmbH in Limburg: „Die Anfragetätigkeit und die Auftragseingänge für Großfräs- und -bohrzentren sind nach wie vor hervorragend.“ Bild: Bimatec-Soraluce

Über Marktaussichten und Entwicklungstrends bei Großfräs- und -bohrmaschinen befragten wir im Vorfeld der Metav 2008 Fred Bisgwa, geschäftsführender Gesellschafter der Bimatec-Soraluce Frästechnologie GmbH in Limburg.

MM: Herr Bisgwa, eine Stärke von Bimatec-Soraluce sind leistungsfähige Fräs- und Bohrzentren für die Großteilbearbeitung. Welche Schwerpunkte werden bei der Weiterentwicklung solcher Maschinen gesetzt?

Bisgwa: Wir wissen, dass es bei der Großteilbearbeitung insbesondere auf die Kapazität und Flexibilität der Maschine ankommt. Aus diesem Grund haben wir unsere neue Baureihe FX mit einem maximalen Vertikalverfahrweg Y von 5300 mm ausgestattet.

Bis Ende des Jahres 2009 werden wir in der Lage sein, Maschinen mit Vertikalverfahrwegen in Y von 8000 mm anzubieten. Diese Maschinenbaureihe wird einen Querweg Z von 1800 mm haben. Des Weiteren werden wir unser bewährtes Kopfwechselsystem mit weiteren Sonderfräsköpfen komplettieren, die es ermöglichen, sperrige und komplexe Werkstücke in einer Aufspannung zu bearbeiten.

MM: Wie bewerten Sie die Marktsituation für große Fräs- und Bohrzentren in Deutschland?

Bisgwa: Die Anfragetätigkeit und die Auftragseingänge für Großfräs- und -bohrzentren sind nach wie vor hervorragend.

MM: Wie ist das vergangene Geschäftsjahr für Bimatec-Soraluce gelaufen?

Bisgwa: Das vergangene Jahr war in jeder Hinsicht ein Rekordjahr. Es wurden 65 Maschinen ausgeliefert, davon 32 Großanlagen mit Längsverfahrwegen von 12 bis 26 m. Der Umsatz betrug 50 Mio. Euro. Für das laufende Geschäftsjahr peilen wir einen Umsatz von etwa 65 Mio. Euro an.

MM: Welche Anforderungen stellen Kunden an Großfräs- und -bohrmaschinen?

Bisgwa: Maximale Verfügbarkeit von mindestens 95%, hoher Bedienkomfort und ein Höchstmaß an Genauigkeit sind die wesentlichen Anforderungen unserer Kunden. Unsere nahezu rund um die Uhr zu Verfügung stehende Service-Hotline ist ein wichtiger Bestandteil, um den berechtigten Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden.

MM: Wie präsentiert sich Ihr Unternehmen auf der Metav?

Bisgwa: Auf unserem rund 600 m² großen Stand werden wir erstmals auch unsere neue Karusselldrehmaschine VTC präsentieren. Es zeichnet sich ab, dass wir einen für beide Produktgruppen – Soraluce-Fräs- und Bohrzentren sowie Danobat-Karusselldrehmaschinen neuen Anfrage- und Auftragsrekord erwarten können.

Bimatec-Soraluce GmbH, Halle 15, Stand A21

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