12.09.2007 | Redakteur: Frank Fladerer
Eine neue Referenzmaschine im Bereich Funkenerosion stellt die GF Agie-Charmilles mit der Form-2000/3000-Baureihe vor. Die Neuentwicklung wurde speziell auf die Bedürfnisse bei der Herstellung komplizierter Teile zugeschnitten, etwa Mikroelektronikteile, Telekommunikationskomponenten oder sehr hohe Präzision erfordernde Steckverbinder und Multieinsenkungen.
Dementsprechend war eine Verbesserung der Genauigkeit bei einer sehr feinen Oberflächengüte ein grundlegendes Ziel. Die Benutzeroberfläche der Erodiermaschine ermöglicht es den Anwendern, in dieselbe Steuerung sowohl die Agievision- als auch die Dynamic-Process-Control-(DPC-) Software zu laden, je nachdem, welche Software für den Produktionsablauf günstiger ist. Eine modulare Paletten- und Elektrodenwechsellösung soll zudem für Flexibilität im Produktionsprozess sorgen.
Die Baureihe bietet X-, Y- und Z-Verfahrwege von 350 mm × 250 mm × 350 mm beziehungsweise 600 mm × 400 mm × 500 mm und kann auf der Form 2000 bis zu 800 kg schwere und auf der Form 3000 bis zu 2000 kg schwere Werkstücke aufnehmen. Bei beiden Maschinengrößen beträgt das auf die Z-Achse ladbare Elektrodengewicht 100 kg.
Die minimalen und die maximalen Arbeitskopf-Tisch-Abstände (ohne Spannfutter) betragen 170/520 mm beziehungsweise 200/700 mm. Die Arbeitstischabmessungen belaufen sich bei der Form 2000 auf 600 mm × 400 mm und bei der Form 3000 auf 850 mm × 600 mm. Die Form 2000 verfügt über ein 900 mm × 630 mm × 350 mm und die Form 3000 über ein 1280 mm × 1040 mm × 450 mm großes Arbeitsbecken.
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