13.09.2007 | Redakteur: Bernhard Kuttkat

Leistungsfähige Maschinen sowie Kundenorientierung und exzellenter Service führen zum Markterfolg, weiß Fred Bisgwa, geschäftsführender Gesellschafter der Bimatec-Soraluce in Limburg.
Bisgwa: Die gute Konjunktur und die lebhafte Nachfrage ist nur ein Teil des Erfolges. Mit der ständigen Weiterentwicklung unserer vorhandenen Maschinenbaureihen konnte in den letzten Jahren das modulare Baukasten System erweitert und den Kundenwünschen angepasst werden. Wir haben bereits im Jahr 2006 mit einem Umsatz von 35,4 Mio. Euro unser gesetztes Ziel übertroffen.
Bisgwa: Für das Jahr 2007 haben wir einen Umsatz von 48,9 Mio. Euro geplant, der durch den hohen Auftragsbestand bis Ende 2007 bereits sichergestellt ist.
Bisgwa: Wir sind in der Lage, komplexe Fahrständer, Starrbett und Bettfräscenter mit Längsverfahrwegen von 2500 bis 40000 mm zu liefern. Kunden- und werkstückspezifische Maschinen werden mit dem modularen Baukastensystem in kürzester Zeit in Limburg entwickelt.
Das Resultat sind Komplettanlagen inklusive der Peripherie wie Rundtische, Spannvorrichtungen und Verkleidungen. Alles aus einer Hand ist unsere Devise.
Zusätzlich wurde in den letzten Jahren das Schulungs- und Servicezentrum ständig erweitert, das heute sicherlich einzigartig im Großfräsmaschinenmarkt ist. Die optimale Betreuung der Kunden in Verbindung mit einer servicefreundlichen Konstruktion der Maschinen gewährleistet höchste Verfügbarkeiten der Maschinen. Der Erfolg lässt sich sehen, mit mehr als 80% unserer Kunden, die mindestens zwei Maschinen von uns im Einsatz haben.
Bisgwa: Im Jahr 2006 wurden die Fahrständerfräsmaschinen-Baureihen FL und FX erweitert. Beide Maschinen gelten bereits heute als der Verkaufsschlager im Maschinenprogramm von Bimatec-Soraluce. Die FX mit Ihren Vertikal-Verfahrwegen bis 5300 mm und mit einer extrem hohen Leistung von 51 kW überzeugt jeden Interessenten bei einer Besichtigung.
Mit der kleineren FL sprechen wir Firmen an, die in eine flexible Maschine investieren wollen. Die Maschine benötigt im Vergleich zu anderen Modellen kein Fundament und kann deshalb kurzfristig, ohne großen Aufwand, installiert werden. Mit Längsverfahrwegen von 2500 bis 20 000 mm, Vertikal von 1400 mm und Quer bis 1200 mm verfügt die Maschine über Kapazitäten, die nicht nur für Großteilbearbeitung genutzt werden, sondern auch zum klassischen Pendelbetrieb. Auf mehreren Stationen können wahlweise NC-Rundtische, Aufspanntische oder Spannwinkel eingesetzt werden. Somit werden Spannzeiten zu Bearbeitungszeiten.
Bisgwa: Highlight auf ist eine Fahrständerfräsmaschine mit Linearantrieben, die auf der Messe ihre Weltpremiere feiert. Diese neue Maschine verfügt über Verfahrwege Längs, Vertikal und Quer von 6000, 2500 und 1200 mm. Verfahrgeschwindigkeiten bis 60 m/min und eine mittlere Beschleunigung bis 4,5 m/s2 sind einzigartig. Der Antrieb des neuen stufenlosen schwenkenden Fräskopfes mit integrierter mechanischer Spindel erfolgt über einen Torque-Motor. Mit Drehzahlen bis 8000 min–1, einer Antriebsleistung von 40 kW und einem Drehmoment von 304 Nm verleiht der neue Fräskopf der Maschine das Optimum an Flexibilität.
Für die Zukunft sind Antriebsleistungen bis 100 kW und ein Drehzahlbereich bis 18 000 min–1 geplant. Weitere Highlights auf unserem Messestand sind drei Starrbett- und Fahrständerfräsmaschinen mit Längsverfahrwegen bis 12 000 mm.
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