19.11.2007 | Redakteur: Bernhard Kuttkat

Limburg (bk) – Was moderne Großfräsmaschinen zu leisten vermögen, darüber konnten sich Besucher auf der Hausausstellung der Bimatec-Soraluce Frästechnologie GmbH informieren. Unter dem Motto „Effizientes Bearbeiten von Komponenten für Windkraftanlagen“ demonstrierte das Limburger Unternehmen auch seine Kompetenz als Engineering-Partner.
„Wir liefern nicht nur die Werkzeugmaschine, sondern auch das Fertigungs-Know-how für die optimale Bearbeitungsstrategie; dazu entwickeln wir gemeinsam mit dem Kunden auch Spannvorrichtungen, um die Windkraftanlagen-Komponenten effizient bearbeiten zu können“, erläutert Firmen-Chef Fred Bisgwa. Vereinfacht wird die Komplettbearbeitung solcher Bauteile durch den automatischen Wechsel der Fräsköpfe.
Gemeinsam mit dem spanischen Partner Soraluce profitiert sein Unternehmen vom Boom im Windkraftanlagenbau. Die Hersteller solcher Anlagen fordern von ihren Gussteilelieferanten zunehmend, auch die mechanische Bearbeitung der Gussteile zu übernehmen. So installiert Soraluce in einer spanischen Gießerei fünf Hochleistungs-Fräs- und -Bohrcenter der FX-Baureihe für die mechanische Bearbeitung von Windkraftanlagen-Komponenten, beispielsweise von Turmblechen, Gondeln und Rotornaben.
Anfang nächsten Jahres werden zwei Maschinen in Betrieb genommen, die restlichen drei folgen im Abstand von zwei Monaten. Auch hierzulande sind Großfräsmaschinen gefragt. Die Auftragsbücher des Limburger Unternehmens sind gut gefüllt. Entsprechend ehrgeizig ist das Ziel, das Firmen-Chef Bisgwa seiner Verkaufsmannschaft für dieses Jahr vorgegeben hat: Angepeilt ist ein Umsatz von 45 bis 50 Mio. Euro (Vorjahr: 36 Mio. Euro).
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 233007)
Kommentar zu diesem Artikel abgeben