H2O

Aus Emulsion wird glasklares Destillat

08.01.2007 | Redakteur: Josef-Martin Kraus

Aus verschmutzter Emulsion (links) entstehen ein Rückstand mit sehr hohem Ölgehalt (Mitte) und glasklares Kondensat (rechts).

Gerade dann, wenn das Ziel der Prozesswasseraufarbeitung die Destillateinleitung ins kommunale Abwassernetz ist, bietet sich der katalytische Prozess Clear Cat an. Davon ist der Aufarbeitungsspezialist

Gerade dann, wenn das Ziel der Prozesswasseraufarbeitung die Destillateinleitung ins kommunale Abwassernetz ist, bietet sich der katalytische Prozess Clear Cat an. Davon ist der Aufarbeitungsspezialist H2O aus Steinen überzeugt, der diesen rein physikalisch ablaufenden Schritt in sein Vakuum-Destillationsverfahren integrierte. Das Ergebnis einer Testanlage zur Aufarbeitung von Kühlschmieremulsionen bei einem Hersteller von Formenaufbauten ist ein glasklares Destillat. Der Kohlenwasserstoffgehalt liegt nur noch bei 2 mg/l.

Ausgehend von der aufzuarbeitenden Emulsion wird er extrem reduziert. Folglich entsteht ein hochkonzentrierter Rückstand, dessen Ölgehalt mehr als 70% beträgt. Im Vergleich zu Membranverfahren wird damit laut H2O eine fast doppelt so hohe Aufkonzentration erzielt. Auch zu klassischen Verdampfern mit direkter Brüdenverdichtung sei sie um ein Fünftel höher. Das bedeutet: Die Rückstandsmenge ist kleiner und somit preiswerter in der Entsorgung.

H2O GmbH process water engineering, Tel. (07627) 9239-0

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