Werkzeugmaschinen

Italiens Werkzeugmaschinenhersteller vom Wirtschaftsaufschwung erfasst

05.08.2010 | Redakteur: Peter Steinmüller

Auch in Italien registriert die Werkzeugmaschinenindustrie eine Trendwende zum Besseren. Bild: Prima Industrie

Die Auftragseingänge bei den italienischen Herstellern von Werkzeugmaschinen, Robotern sowie Automatisierungssystemen lagen zweiten Quartal um 66,4% über dem Vorjahreszeitraum. Das meldet der Branchenverband Ucimu.

Der Index-Wert von 79,7 zeigt laut Verband im Vergleich zum Basiswert von 100 im Jahr 2005 jedoch das tiefe Niveau, auf dem sich die Nachfrage befindet. Die Werte entsprächen jenen der vorherigen Krise im Jahr 2003. Für den Auslandsmarkt weist der Index der eingegangenen Bestellungen eine Zunahme um 60,5% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf einen Wert von 70,6 auf.

Ucimu-Präsident Losma sieht Trendumkehr

Im Inland setzt sich die steigende Tendenz fort, die die Hersteller seit Ende des Jahres 2009 registrieren. Der Index der für die Befriedigung der Inlandsnachfrage bestimmten Bestellungen wuchs im zweiten Quartal um 75,6% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres und erreichte einen Wert von 89,4.

Im Halbjahresvergleich belief sich der Zuwachs an Bestelleingängen auf 34% (Wert von 87,3) gegenüber dem Zeitraum Januar bis Juni 2009, und zwar infolge des Anstiegs der Bestellungen sowohl auf dem Inlands- (+39,2%) als auch auf dem Auslandsmarkt (+32,3%).

„Diese Zahlen sind die Bestätigung für die eingetretene Trendumkehr“, sagt Ucimu-Präsident Giancarlo Losma. Allerdings mache er sich weiter Sorgen um den Inlandsmarkt.

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