Beschriftung

Wirtschaftliche Kennzeichnung auch bei kleinen Stückzahlen

30.11.2006 | Autor / Redakteur: Frank Fladerer / Frank Fladerer

Bild 1: Mit der Workstation Basic bietet ACI Laser ein Laserbeschriftungssystem, das für Einzelteilebis Klein-serien entwickelt wurde.

Mit der Workstation Basic bietet ACI Laser eine neue Komplettlösung für die Laserbeschriftung von Einzelteilen bis Kleinserien. Einer der ersten Besitzer einer solchen Anlage ist die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in Berlin.

Dauerhaft, flexibel und schnell – wenn diese Eigenschaften gefordert sind, eignen sich zur Beschriftung meistens nur Lasersysteme. Vor allem die Dauerhaftigkeit der Beschriftung hat der Lasertechnologie im letzten Jahrzehnt zum Durchbruch verholfen.

Hatten zunächst die Großunternehmen ihr Augenmerk auf diese Technik gelegt, so treffen heute die Anforderungen des Marktes zur dauerhaften Kennzeichnung der Produkte auch kleine und mittlere Unternehmen. Allerdings ist die Anzahl der Produkte oft zu gering, um Laserbeschriftungsautomaten wirtschaftlich einzusetzen. Mit dem neu gestalteten flexiblen Handarbeitsplatz Workstation Basic (Bild 1) bietet ACI nunmehr auch diesem Anwenderkreis einen Einstieg in die Laserbeschriftung.

Die Anlage ist als Tischgerät konstruiert und sofort einsatzbereit. Der Laser bedindet sich auf einer elektrischen z-Achse, so dass unterschiedliche Werkstücke bis zu einer Gesamthöhe von 120 mm beschriftet werden können. Die z-Achse kann dabei wahlweise per Hand oder durch eine Software verfahren werden. Die Fokussierung wird dem Anwender durch integrierte Pilotstrahler erleichtert.

Das neue Gerät kann Teile bis zu einer Größe von 300 mm × 250 mm aufnehmen. Das Beschriftungsfeld hat eine Größe von 110 mm × 110 mm, wodurch eine hohe Auflösung von 725 dpi erreicht wird. Somit sind auch Texthöhen von weniger als 1 mm kein Problem.

Piloteinsatz bei der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung

Bei der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in Berlin wird eine der ersten Workstation Basic eingesetzt. Das neue Lasersystem übernimmt dort die Beschriftung von kompakten zertifizierten Referenzmaterialien für die chemische Analytik. Bislang wurden die Proben mechanisch mit einem Prägestempel gekennzeichnet.

Die zunehmende Informationsdichte, insbesondere durch Qualitätsmanagement-Anforderungen, machte es notwendig, über Alternativen nachzudenken. Diese sollten es ermöglichen, schnell und komfortabel Probekörper verschiedenster Größen und Zusammensetzung mit unterschiedlichsten Symbolen, Zeichen und Seriennummern zu beschriften. Dipl.-Ing. Matthias Michaelis von der BAM (Bild 2) zeigt sich sehr zufrieden mit der Neuanschaffung, nicht zuletzt wegen der flexiblen und bedienerfreundlichen Beschriftungssoftware, die das gesamte Lasersystem steuert.

Die Workstation Basic kann mit den diodengepumpten Beschriftungslasern DPL Magic Marker, DPL Genesis Marker und DPL Nexus Marker bestückt werden, die für unterschiedliche Leistungen und Anwendungsmöglichkeiten entwickelt wurden. Bei allen Lasern dieser Familie handelt es sich um diodengepumpte Festkörperlaser, mit denen Beschriftungen auf unterschiedlichsten Materialien wie Metallen, Kunststoffe, Folien und Keramiken möglich sind. Alle Komponenten des Lasers sind in nur einem Gehäuse untergebracht. Externe Versorgungsaggregate oder Faserverbindungen werden nicht benötigt. Lediglich eine Spannungsversorgung und ein PC sind zum Betrieb der Lasersysteme notwendig.MM

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 190682)

Hersteller & Lieferanten

Karl Späh GmbH & Co. KG

72516 Scheer | Deutschland

Firmenprofil

Knuth Werkzeugmaschinen GmbH

24647 Wasbek | Deutschland

Firmenprofil

Erwin Halder KG

88480 Achstetten | Deutschland

Firmenprofil