25.09.2009 | Redakteur: Dietmar Kuhn
In der neuen Version von Copra RF hat sich der Softwareanbieter Data M auf vier Schwerpunkte konzentriert, die die Konstruktion und Simulation von Profilen mit vorgestanztem Material oder die Auslegung von Well- oder Trapezprofilen erheblich vereinfachen. Aber auch der Konstruktionsprozess von komplexen offenen Profilen kann damit erheblich effektiver gestaltet werden.
Der Fokus der Simulations- und Konstruktions-Software Copra RF 2009 liegt deshalb insbesondere auf den folgenden Eigenschaften:
In den vergangenen Jahren wurde immer deutlicher, dass die Verwendung der Finite-Elemente-Simulation in der Rollform-Industrie immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Bedingt durch das wachsende Interesse am Leichtbau, durch eine immer geringer werdende Blechstärke bei der Verwendung von mehr hochfesten Materialien zum Ausgleich der Stabilität, werden die konstruktiven Anforderungen in diesem Bereich immer größer. Immer mehr Profile werden mit vorgestanztem Material eingeformt, bei denen die Qualität der Löcher im Endprofil hinsichtlich der Lage und Form eine wichtige Rolle spielt.
Für die beschriebenen Fälle gibt es derzeit in der Rollform-Industrie nur wenig Erfahrung, häufig wird das Ergebnis durch Versuch und Irrtum erreicht. Die einzige Möglichkeit, um teuere und langwierige Experimente zu vermeiden, ist, den Prozess virtuell mittels FEA zu berechnen.
Das ist der Grund, warum sich die Data M Sheet Metal Solutions auf der einen Seite darauf konzentriert hat, die Rollenkonstruktion effektiver und schneller zu machen. Auf der anderen Seite sollte die zeitraubende Anpassung des Gitternetzes bei der Verwendung von vorgelochtem Material durch einen Automatismus in Copra FEA RF deutlich reduziert werden.
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 316464)
Kommentar zu diesem Artikel abgeben