Ucimu

Italiens Werkzeugmaschinenbau kommt nicht aus der Krise

03.02.2010 | Redakteur: Stéphane Itasse

Bild: MM-Archiv

Der Auftragseingang bei den italienischen Werkzeugmaschinen-Herstellern schrumpft weiter. Im vierten Quartal 2009 gab einen Rückgang um 8,8% im Vergleich zum Vorjahresquartal, wie der italienische Werkzeugmaschinen- und Roboterverband Ucimu mitteilt. Demzufolge liege nun der absolute Index bei 74,9 (Basis 2005 = 100).

Mit dieser Erhebung setze sich der negative Trend der Bestelleingänge für Werkzeugmaschinen italienischer Hersteller fort; er sinke nun seit sechs aufeinander folgenden Quartalen. Obwohl sich die Dramatik des Rückgangs zu mildern scheint, dürfte die Erholung nur langsam und beschwerlich vorangehen, heißt es. Andererseits zeige die Erhebung zum ersten Mal nach achtzehn Monaten eine unterschiedliche Entwicklung auf dem Inlands- und dem Auslandsmarkt.

Exporte italienischer Werkzeugmaschinen sinken weiter

Im Hinblick auf den Auslandsmarkt weist der Index der bei den italienischen Herstellern eingegangenen Aufträge einen Rückgang um 22,8% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf, heißt es. Der absolute Wert des Index liege daher bei 66,9.

Im Inland hingegen sei der Index der eingegangenen Aufträge um 12,1% gestiegen, auf einen absoluten Wert des Index gleich 82,3, gestützt und angetrieben – wie vorauszusehen war – vom Tremonti-Ter-Effekt. Im Jahresvergleich betrage der Rückgang der Auftragseingänge 46,9% gegenüber 2008, was einen absoluten Wert des Index gleich 60,6 ergibt, vergleichbar dem im Jahr 1993 ermittelten Wert.

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