15.04.2010 | Redakteur: Dietmar Kuhn

In den vergangenen Jahren gewann der Einsatz der Finite-Elemente-Simulation im Rollform-Prozess immer mehr an Bedeutung. Leichtbau, dünnere Bleche und hochfeste Werkstoffe sorgen für den verstärkten Einsatz von Profilen aus bereits vorgelochten Blechen.
„Doch bei der Simulation solcher Prozesse hat die Rollform-Industrie nur wenig Erfahrung und das Ergebnis konnte nur durch teures Ausprobieren erreicht werden“, sagt Dipl.-Ing. Albert Sedlmaier, Geschäftsführer der Data M Sheet Metal Solutions GmbH in Valley bei München. Dies nahm Data M zum Anlass, um einerseits die Rollenkonstruktion (für die Werkzeugsätze) effektiver und schneller zu gestalten. Andererseits sollte aber auch eine zeitraubende Anpassung des Gitternetzes bei der Verwendung von vorgelochtem Material deutlich reduziert werden.
Dies erreichten die Oberbayern mit der Remesh-Funktionalität, womit das Vernetzen (Mesh) während der Simulation bei Bedarf neu definiert werden kann. Erstmals wurde diese Lösung kürzlich auf den Messen Wire und Tube in Düsseldorf dem Fachpublikum präsentiert.
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