Hybridteile-Messe

Zweite Proform setzt verstärkt auf den Hybridteile-Trend

01.06.2010 | Autor / Redakteur: Dietmar Kuhn / Dietmar Kuhn

Die zweite Proform vom 8. bis 11. Juni zeigt alles, was Stanzbetriebe brauchen und wissen müssen, wenn sie in die Welt der Hybridteile – also der Metall-Kunststoff-Verbundteile – eintreten wollen. Bild: Westfalenhallen

Der Trend zu Metall-Kunststoff-Verbundteilen – den sogenannten Hybridteilen – ist immer noch ungebrochen. Vor diesem Hintergrund findet vom 8. bis 11. Juni die zweite Proform – Fachmesse für Stanz- und Spritzgusstechnik in den Dortmunder Westfalenhallen statt.

Gespannt darf man sein, wenn sich vom 8. bis 11. Juni 2010 die Tore der Dortmunder Westfalenhallen für die zweite Proform öffnen. Denn der Trend zu Metall-Kunststoff-Verbundteilen ist nach wie vor ungebrochen. Vor allem aus der Automobil-industrie steigt die Nachfrage unaufhörlich.

Proform setzt auf Metall-Kunststoff-Integration

Deshalb setzt die Proform voll auf die integrierte Verarbeitung von Metall und Kunststoff in der industriellen Fertigung. Präsentieren wollen die Veranstalter den gesamten Technologieverbund mit den entsprechenden Produktionstechniken für hybride Bauteile.

Ihre Premiere erfuhr die Proform bereits 2008. Damals wurde das Messeangebot seitens der Industrie noch recht zaghaft angenommen, obgleich die Proform bereits einen breiten Querschnitt der Verbundteiletechnologie bot.

Neue Partner unterstützen Hybridteile-Messe

Mittlerweile haben sich für die Proform und ihre Veranstalter neue Partner angesagt. So beispielsweise der Verein Kunststoffland NRW, in dem sich die Entscheider der Kunststoffbranche zusammenschlossen.

Von ihrer inhaltlichen Ausrichtung her befasst sich die Proform mit allem, was etwas mit der Stanz- und Spritzgusstechnik zu tun hat. Aufgezeigt werden soll der gesamte Prozess sowie die Integration einzelner Fertigungsverfahren, das heißt die prozessorientierte Präsentation der Produkte und Fachthemen. Ziel ist es, die Optimierung der gesamten Prozesse in den Betrieben der Fachbesucher im Hinblick auf effektivere Produktionen und Steigerung der Wertschöpfung anzustoßen.

Angebotsschwerpunkte werden deshalb sein:

  • Bandmaterial,
  • Granulate (Herstellung, Lagerung, Logistik),
  • Ab- und Aufwickeltechnik für Bandmaterial,
  • Richttechnik,
  • Anschweißverfahren,
  • Vorschubtechnik,
  • Tribologie,
  • Maschinen für die Metallbearbeitung (Drehen, Stanzen und Umformen),
  • Maschinen für die Kunststoffverarbeitung,
  • Werkzeuge,
  • Werkzeugtechnik und -systeme,
  • Qualitätssicherung,
  • Reinigungstechnik,
  • Oberflächentechnik und
  • andere produktionsrelevante Bereiche.

Das Fachforum Verfahrensintegration mit Beiträgen von Experten aus der Praxis, Wissenschaft und Forschung bildet das Rahmenprogramm. Die erste Proform vor zwei Jahren hatte 129 Aussteller und es kamen 2038 Besucher. Es ist zu erwarten, dass sich diese Zahlen 2010 übertreffen lassen.

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