Wieneke

Blech vom Feinsten – von der Idee zur kompletten Baugruppe

15.11.2011 | Autor / Redakteur: Dietmar Kuhn / Dietmar Kuhn

Die „Blechmänner“ stehen bei Wieneke parat und empfangen die Besucher des Unternehmens. Bild: Kuhn

An Kreativität und fachlichem Können fehlt es dem Blechbearbeiter Wieneke Anlagenbau und Verfahrenstechnik GmbH nicht. Vielfältig ist das Angebot, das Wieneke bereit hält. Der Familienbetrieb in Bad Driburg geht in die dritte Generation über. Kein Bruch: Denn die Söhne von Rudolf Wieneke, geschäftsführender Gesellschafter, Alexander und Tobias, stehen bereits mitten im Blechleben.

Unternehmerisch, witzig, freundlich und durchaus bodenständig – so kann man das Erscheinungsbild von Rudolf Wieneke, geschäftsführender Gesellschafter der Wieneke Anlagenbau und Verfahrenstechnik GmbH in Bad Driburg, treffend umschreiben. Das Unternehmen wurde bereits 1960 von seinem Vater gegründet und unternahm anfänglich in einer Garage die ersten Gehversuche.

Wieneke macht aus Blech alles

„Mein Großvater begann mit dem Bau von landwirtschaftlichen Geräten. Dazu gehörte beispielsweise auch eine Hammermühle, die vor allem von Nebenerwerbslandwirten gekauft wurde“, erzählt Tobias Wieneke, einer der beiden Söhne von Rudolf Wienecke. Ein gut erhaltenes Exemplar einer solchen Hammermühle findet man noch heute im Eingangsbereich des Unternehmens in Bad Driburg.

Besucher, die zu den Wienekes kommen, werden erst einmal von der Garde der bunten Blechmänner oder vielleicht auch Blechfrauen – das ist nicht so genau erkennbar – begrüßt, die sich neben dem Eingangsbereich aufgereiht haben. Schon die Figuren symbolisieren, was hier in diesem Betrieb in Bad Driburg, aber auch im neuen Firmenareal in Bad Driburg-Herste abgeht. An beiden Standorten wird alles gemacht, was auch nur aus Blech zu machen ist.

Fit für alle Verfahren der Blechbearbeitung

Eigene Produkte sind heute Fehlanzeige. Dafür ist das 72-Mann-Unternehmen aber fit für alle Entwicklungs- und Fertigungstechniken, die in einer umfassenden Blechbearbeitung bekannt sind. „Blech vom Feinsten“, lautet denn auch der Slogan der Wienekes. Was sich damit verbindet, nimmt seinen Anfang bereits bei konzeptionellen Angelegenheiten, die mit dem Kunden besprochen und erörtert werden und immer in einer machbaren Lösung enden.

Konstruktion und Arbeitsvorbereitung nehmen in Bad Driburg einen wichtigen Stellenwert ein. Dennoch gipfeln die ausgeklügelten Lösungen immer in der Fertigung und Herstellung von Blechbauteilen oder gar kompletten Baugruppen. „Wir betrachten uns nicht unbedingt als Lohnfertiger, weil wir mehr bieten, als nur Blech auszuschneiden“, konstatiert Wieneke.

Blechbearbeiter Wieneke setzt auf modernen Maschinenpark

Unterstützung findet das „Mehr als Bleche auszuschneiden“ vor allem durch einen hochmodernen Maschinenpark, der mittlerweile in einem großzügigen Areal in Bad Driburg-Herste angesiedelt ist. Lasern und Stanzen in einer Kombination, das macht Wieneke auf zum Teil auch automatischen Systemen des schwäbischen Werkzeugmaschinenherstellers Trumpf. Abkanten und Biegen, das erledigt der Blechbearbeiter auf den schwarz-roten Amada-Anlagen.

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