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Blechverarbeitung

Beutler Nova verkürzt mit Zwischenlagen die Einpassarbeiten in der Montage

| Redakteur: Kirsten Haubert

Der Einpleuel-Stanzautomat AZ 630 wurde für die Herstellung von Aluminiumverpackungen entwickelt. Mit dem Einsatz der Zwischenlagen aus dem Hause Georg Martin wird Zeit in der Endmontage gespart. (Bild: Georg Martin GmbH)
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Der Einpleuel-Stanzautomat AZ 630 wurde für die Herstellung von Aluminiumverpackungen entwickelt. Mit dem Einsatz der Zwischenlagen aus dem Hause Georg Martin wird Zeit in der Endmontage gespart. (Bild: Georg Martin GmbH)

Erhebliche Einsparungen in der Montage seiner Einpleuel-Stanzautomaten erreicht Pressenhersteller Beutler Nova mit Hilfe von stählernen Distanzscheiben. An die Stelle zeit- und kostenintensiver Schleifarbeiten im Rahmen der erforderlichen Einpassarbeiten ist der präzise Toleranzausgleich mit M-Tech L-Zwischenlagen der Georg Martin GmbH getreten.

„Durch den Einsatz der M-Tech-Zwischenlagen haben wir in der Montage eine stattliche Zeitersparnis realisiert", berichtet Stefan Birrer, der Betriebsleiter von Beutler Nova. Das im schweizerischen Gettnau ansässige Unternehmen, das zum Schuler-Konzern gehört, stellt Kompaktpressen her, die in Automobil- und Haushaltsgerätebau ebenso am Werk sind wie in Elektro- und Verpackungstechnik.

Unter anderem für die Herstellung von Aluminiumverpackungen entwickelte es den vollautomatischen Einpleuel-Stanzautomaten AZ 630 mit einer Presskraft von 630 kN. Um bei dessen Endmontage spürbare Prozessoptimierungen zu erzielen, kontaktierte der Betriebsleiter den deutschen Blechverarbeiter Georg Martin. Der hessische Zulieferer gilt nach eigenen Angaben weltweit als einer der führenden Hersteller metallischer Zwischenlagen für den Toleranzausgleich.

Zwischenlage zum Toleranzausgleich ersparen viel Schleifarbeit

Für die Doppelständer-Konstruktion seines Einpleuel-Stanzautomaten verwendet Beutler Nova vier vorgespannte, vertikal eingebaute Linearführungen. Diese spielfreien Lineareinheiten gilt es in der Endmontage mit dem Pressenkörper zu „verheiraten". Ein zentraler Aspekt ist dabei das exakte Einpassen der Distanzen der Führungsschienen in den Körper der Presse – es ist in letzter Konsequenz mitverantwortlich für ein hochwertiges Stanzergebnis. „Dieser Prozessschritt in der Montage erfolgte bis vor kurzem noch mit Hilfe massiver Stahlplatten, die über Schleifarbeiten an- beziehungsweise eingepasst wurden. Mit einer Bearbeitungsdauer von durchschnittlich zwei Tagen war uns das zu aufwendig", erläutert Birrer.

Deshalb habe Beutler Nova nach Alternativen gesucht. Auf einer Messe im vergangenen Jahr habe der Pressenhersteller im Gespräch mit der Georg Martin GmbH deren Zwischenlagen entdeckt. „Nachdem wir mit Musterteilen die Machbarkeit nachweisen konnten, setzen wir heute für das Einpassen der Linearführungen nur noch mehrlagige, stählerne Zwischenlagen vom Typ M-Tech L ein", berichtet Birrer.

Abschälen der Zwischenlagen direkt an der Maschine

Der Pressenbauer erhält von der Georg Martin GmbH eine hoch belastbare M-Tech L-Variante mit einer Gesamtdicke von 2 mm, die die Monteure durch abschälbare Lagen von 0.05 mm auf das erforderliche Maß bringen. Das Abschälen erfolgt manuell per Messer und geschieht direkt an der Maschine.

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