08.02.12 | Redakteur: Jürgen Schreier

Nach einem sehr starken Jahresbeginn haben sich die Auftragseingänge in der Massivumformung im Verlauf des Gesamtjahres 2011 leicht rückläufig entwickelt. Das teilt der Industrieverband Massivumformung in Hagen mit.
Wie Holger Ade, Chefbetriebswirt des Industrieverbandes Massivumformung, erläutert, ist dies „auf eine nachlassende Dynamik, Unsicherheiten auf den Finanzmärkten und die Staatsschulden zurückzuführen“, Weniger als 60% der befragten Mitgliedsunternehmen des Massivumformerverbandes beurteilen die Geschäftslage des Jahres 2011 als „gut“ und geben stattdessen „zufriedenstellend“ an. Schlechte Lagebeurteilungen gab es aber nicht.
Damit bleibt die Stimmung in den Unternehmen der Massivumformung auf einem hohen Niveau. Auch für die ersten drei Monate des Jahres 2012 gehen 90% der befragten Massivumformer davon aus, dass sich die Geschäftslage stabil entwickelt.
Für Dr. Theodor L. Tutmann, Geschäftsführer des Industrieverbandes Massivumformung, dürften „die Energiekosten zur größten Herausforderung der nächsten Jahre werden“. So könne eine Umlage für erneuerbare Energien in der heutigen Höhe nicht dauerhaft von den Massivumformern geschultert werden. Deshalb müsse die Politik dafür überzeugende Lösungen finden. Nur dann werde sich die Konjunktur stabilisieren.
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