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Energieeffizienz

Stanzen mit doppelter Hubzahl und halber Energie

| Redakteur: Stefanie Michel

Ein antriebsbasiertes Motion-Control-System und Servomotoren an den entscheidenden Achsen sind die Schrittmacher neuer Stanzautomaten. Die vollelektrischen Maschinen sind bei halbiertem Energieeinsatz fast doppelt so schnell wie vergleichbare hydraulische Pendants. Dank der Zuführung vom Coil und einer komfortablen Programmierung sind sie zudem sehr flexibel im Einsatz.

Als Mitglieder der weltweit agierenden Dimeco-Gruppe entwickelt und fertigt das französische Unternehmen Dimeco Alipresse seit über 45 Jahren individuelle Bandanlagen, Maschinen und Zubehör für die Blechverarbeitung. Zum zweiten Schwerpunkt im Programm haben sich flexible automatische Stanz-, Verformungs- und Montagelinien entwickelt, darunter der erste „vollelektrische“, vom Coil beschickte Stanzautomat Linapunch MC-E. Er vereint Produktivität mit Energieeffizienz und ist mit Steuerungs- und Antriebstechnik von Siemens ausgestattet.

Synchron verfahrende Servomotoren ersetzen Hydraulikstempel

Der neuen Linapunch MC-E fehlen die für Dimeco-Stanzautomaten lange Zeit charakteristischen Reihen von Hydraulikstempeln. Stattdessen verfügt die Maschine über zwei synchron verfahrende Simotics-1FK7-Servomotoren von Siemens, die über eine einfache Kniehebelmechanik und eine zentrale Stößelplatte die Hubbewegung (Z-Achse) ausführen. Dabei sind der obere und untere Totpunkt des Kniehebelsystems frei programmierbar und können somit individuell an die jeweilige Stanzaufgabe angepasst werden. Daraus ergeben sich für jede Anwendung optimale Kraftverhältnisse und kurze Zykluszeiten.

Stanzwerkzeuge erreichen fast jeden Punkt auf dem Blech

Letztere resultieren insbesondere aus dem von Grund auf neu konstruierten Mittelteil des Stanzautomaten, der das Stanzen über zwei sogenannte Striker (Hämmer) zwischen der Stößelplatte und den bis zu 52 Werkzeugen ausführt. Hierbei sind die jeweiligen Stanzwerkzeuge wie bisher in paarweise an den Seiten angeordneten Kassetten montiert, die unabhängig voneinander in Querrichtung (Achsen Y1, Y2) über Kugelrollspindeln und Servomotoren verfahren werden. Die Werkzeuge erreichen so nahezu jeden beliebigen Punkt auf dem Blech, während dieses vom Coil über den Walzenvorschub in Längsrichtung (X-Achse) durch die Maschine transportiert wird.

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