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Schleppfinishing verbessert Qualität von Umform- und Stanzwerkzeugen

24.01.2008 | Redakteur: Jürgen Schreier

Zur Auslegung von Anlagen für das Schleppfinishing von Werkzeugteilen sind genaue Angaben über das Maß der Kantenverrundung erforderlich.

Beim Herstellen und Nachschleifen von Umform- und Stanzwerkzeugen ersetzt das Schleppfinishing nicht nur die aufwändige Handarbeit mit Ölsteinen und beim Polieren, sondern erhöht auch die Qualität der Schneidkanten und -oberflächen. Das wirkt sich, wovon man sich am Otec-Stand auf der Nortec 2008 überzeugen kann, positiv auf die Werkzeugstandzeit aus.

Eine Beschädigung der Werkzeugteile beim Verrunden ist nach Angaben des Unternehmens ausgeschlossen. Im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren wie Strömungsschleifen oder Handarbeit ist die Bearbeitung in der Schleppfinish-Anlage kostengünstiger und schneller.

Die erforderlichen Bearbeitungszeiten reichen von wenigen Sekunden – zum Beispiel für die Kantenverrundung bei dünnen Hartmetallstempeln zum Stanzen – bis maximal 2 Stunden bei Umformwerkzeugen mit relativ hoher Anfangsrauhigkeit.

Schleppfinishing kennt kaum Grenzen

Der Anwendung des Schleppfinish-Verfahrens sind bei Werkzeugen kaum Grenzen gesetzt. Generell lassen sich alle aufspannbaren Werkstücke bis zu 250 mm Länge und 200 mm Durchmesser bearbeiten. Werkzeuge zum Umformen oder Schneiden von Metallen oder Kunststoffen, die mechanischem Verschleiß unterliegen, mit einer Verschleißschutzschicht überzogen sind oder werden, erhalten dadurch eine reibungsoptimierte Oberfläche.

Bei Funktionsteilen wie Zahnrädern und Bauteilen für den Rennsport, die Luft- und Raumfahrtechnik ist das Schleppfinishing den Angaben zufolge eine wirtschaftliche und effektive Methode, um Oberflächen zu optimieren.

Otec auf der Nortec 2008: Halle A4, Stand A4.113

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