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Werkzeugmaschinen

Grob erweitert Produktspektrum mit Großbearbeitungszentrum

| Redakteur: Rüdiger Kroh

(Bild: Kroh)

Zur Hausmesse von Grob kamen über 1000 Besucher ins Stammwerk nach Mindelheim. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das neue Bearbeitungszentrum G800 für große Bauteile. Für die Zukunft sieht sich das Familienunternehmen gut aufgestellt und will auch im Geschäftsjahr 2015/16 die 1 Mrd. Umsatz überschreiten.

Mit dem Bearbeitungszentrum G800 erweitert Grob sein Produktportfolio nach oben. Die Maschine mit einer Palettengröße von 800 mm × 800 mm wurde jetzt erstmals auf der viertägigen Hausmesse des Unternehmens, zu der rund 1000 Besucher nach Mindelheim kamen, der Öffentlichkeit vorgestellt.

Neue Maschine in Fahrständerbauweise

„Die G800 ist in Fahrständerbauweise ausgeführt und wurde für die Bearbeitung größerer Bauteile wie Motorkomponenten und Hinterachsgehäuse von Nutz-, Agrar- und Baufahrzeugen konzipiert”, erklärte German Wankmiller, Vorsitzender der Geschäftsführung der Grob-Werke GmbH. Mit Verfahrwegen von 1600 mm in X-, 1200 mm in Y- und 1300 mm in Z-Richtung eigne sich das Großbearbeitungszentrum aber auch für den allgemeinen Maschinenbau, die Flugzeugindustrie, den Formenbau und den Energiebereich. Die Maschine ist mit vier Achsen und optional als Fünf- und Sechs-Achs-Ausführung verfügbar – dann kann der Schwenkkopf zusätzlich auf einem Schlitten ausfahren. Im ersten Jahr plant Grob nach Aussage von Jochen Nahl, Geschäftsführer Vertrieb, den Verkauf von 15 G800-Bearbeitungszentren. „Danach soll der Absatz weiter steigen.” Zudem sei auch der Ausbau der Baureihe mit noch größeren Modellen vorgesehen.

Aus eigener Kraft weiter wachsen

Die aktuelle Auftragslage ist für die Grob-Gruppe sehr zufriedenstellend. „Im Geschäftsjahr 2014/15 haben wir erstmals einen Umsatz von über 1 Mrd. Euro erzielen können”, so der Generalbevollmächtigte Christian Grob. „Und schon heute können wir sagen, dass wir im laufenden Geschäftsjahr das Vorjahresergebnis noch etwas übertreffen werden.” Die Basis dafür seien neben den wettbewerbsfähigen Produkten auch die umfangreichen Investitionsmaßnahmen gewesen. So habe man allein in Mindelheim in den vergangenen drei Jahren über 150 Mio. Euro investiert, unter anderem in ein neues Ausbildungszentrum und ein neues Technologie- und Anwendungszentrum. Derzeit entsteht am Stammsitz ein neues Büro- und Verwaltungsgebäude, das im Sommer 2016 fertiggestellt sein soll. „Wir werden weiter investieren und wollen aus eigener Kraft wachsen”, betonte Grob.

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