03.12.2008 | Redakteur: Bernhard Kuttkat

„Wir sehen unsere Aufgabe nicht nur darin, unseren Kunden Werkzeugmaschinen zu verkaufen, sondern sie beim Steigern der Produktivität und damit ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu unterstützen“, bringt Rafael Barrenechea, Generaldirektor der Danobat-Gruppe und Vizepräsident der Montragon-Kooperation, die Unternehmensstrategie auf den Punkt.
Folgerichtig stehen die Bedürfnisse der Kunden im Mittelpunkt aller Aktivitäten des größten spanischen Werkzeugmaschinenherstellers. Die im baskischen Elgoibar ansässige Unternehmensgruppe beschäftigt weltweit 1300 Mitarbeiter, davon 1200 im Heimatland, und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 310 Mio. Euro. Der Exportanteil beträgt 82%. Hauptabsatzmarkt ist Deutschland, gefolgt von Italien und China.
Für das nächste Jahr hat Barrenechea seiner Verkaufsmannschaft ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Der Umsatz soll um 12% zulegen. Die Unternehmensgruppe ist breit aufgestellt. Das Produktportfolio umfasst Rundschleif-, Flach-, Dreh- und Sägemaschinen ebenso wie Stanz- und Biegemaschinen, Spitzenlos-Schleifmaschinen, Fahrständer-Fräs- und -Bohrmaschinen für die Großteilbearbeitung sowie Bearbeitungszentren. Die Fräsmaschinen tragen rund 30% zum Umsatz bei. Mehr als die Hälfte davon wird in Deutschland von der Bimatec-Soraluce Frästechnologie, Limburg, erwirtschaftet.
Innovationstreiber der Unternehmensgruppe ist das eigene Forschungs- und Technologiezentrum Ideko. „Dort entwickeln 98 Mitarbeiter in enger Zusammenarbeit mit den Unternehmen der Gruppe und auch mit Kunden Komponenten, die die Leistungsfähigkeit der Werkzeugmaschinen weiter steigern“, erläutert Barrenechea. In die Forschung und Entwicklung werden jährlich 5,3% des Umsatzes investiert.
Auch innerhalb des von der spanischen Regierung geförderten Projektes „Cenit“ treibt die Danobat-Gruppe die Weiterentwicklung von Maschinen mit voran. „Ziel des Projektes ist unter anderem eine energieeffizientere Maschine“, so Barrenechea,
Einen weiteren Schwerpunkt setzt die Unternehmensgruppe beim Service und bei der Kundenbetreuung. Alle Niederlassungen und Tochtergesellschaften gewährleisten dem Endkunden einen 24-Stunden-Service. Als Vorbild dient dabei wegen ihrer beispielhaften Organisation die Bimatec-Soraluce GmbH in Limburg. Die garantierte Verfügbarkeit für alle in der Unternehmensgruppe hergestellten Maschinen beträgt 95%.
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