Fräsmaschinen

Starrag-Heckert verbreitet Optimismus

06.03.2009 | Redakteur: Stéphane Itasse

Der Schweizer Fräsmaschinenhersteller Starrag-Heckert hat seinen Umsatz und Gewinn 2008 deutlich erhöht und will deshalb seine Dividende erhöhen. Angesichts des hohen Auftragsbestands rechnet das Unternehmen auch für das laufende Jahr nicht mit einem Einbruch.

Der Umsatz wuchs 2008 um 63 Mio. Schweizer Franken oder 26% auf 307 Mio. Franken. Das Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich von 23 Mio. auf 35 Mio. Franken (+54%). Der Reingewinn stieg um 38% von 18 Mio. auf 25 Mio. Franken. Der Auftragseingang nahm 2008 auf 341 Mio. Franken zu, was im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung von währungsbereinigten 7% gleichkommt.

Europäische Kunden ordern mehr Fräsmaschinen

Zur positiven Entwicklung des Auftragseingangs haben laut einer Mitteilung des Fräsmaschinenherstellers in erster Linie europäische Kunden beigetragen. In Asien konnte das hohe Niveau des Vorjahres gehalten werden. Haupttreiber für die Steigerung 2008 waren die Luftfahrt und der Präzisionsmaschinenbau. Zudem hätten einige führende Firmen der Energieerzeugung namhafte Aufträge platziert.

Starrag-Heckert ist somit nach eigenen Angaben auch 2008 im Vergleich zu den wichtigsten deutschen und asiatischen Konkurrenten überdurchschnittlich gewachsen. Reduziert wurde der Auftragseingang im 4. Quartal 2008 durch vereinzelte Ausbuchungen aus dem Auftragsbestand von 17 Mio. Franken infolge von Stornierungswünschen, nicht gesicherter Finanzierung und unüblichen Lieferterminverschiebungen. Der Auftragsbestand Ende 2008 betrage 188 Mio. Franken, womit er 14% über dem Vorjahreswert (165 Mio. Franken) liege.

Fräsmaschinen-Hersteller glänzt mit hoher EBIT-Marge

Trotz Engpässen auf den Beschaffungsmärkten und erheblichen Materialkostensteigerungen bis ins vierte Quartal sei es mit konsequentem Kostenmanagement und operativen Verbesserungen gelungen, die Erhöhung des Umsatzerlöses in eine überproportionale Steigerung des Betriebsergebnisses umzusetzen. Mit der so erreichten EBIT-Marge von 11.4% gehört der Fräsmaschinenhersteller zu den weltweit führenden Unternehmen im Werkzeugmaschinenbau, heißt es in der Unternehmensmitteilung.

Im gegenwärtigen Umfeld gestalten sich laut Unternehmen verlässliche Prognosen für das laufende Jahr schwierig. Immerhin dürfte es der hohe Auftragsbestand anfangs 2009 erlauben, den Umsatzerlös auf Vorjahresniveau zu halten, sofern die Verunsicherung bei den Kunden nicht weiter deutlich zunimmt, heißt es abschließend.

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