Zerspanungstechnik

Maschinenpark muss flexibles und schnelles Reagieren auf Markttrends ermöglichen

26.11.2009 | Autor / Redakteur: Bernhard Kuttkat / Bernhard Kuttkat

Andreas Lindner, Geschäftsführer der Bimatec Soraluce Zerspanungstechnologie GmbH in Limburg, und Martin Schwarz, Geschäftsführer der Schwarz Apparate- und Behälterbau GmbH in Dornstetten, loben die Zusammenarbeit bei der Projektierung des Fahrständer-Bohr- und -Fräscenters mit Karussell-Drehtisch.

Ein Erfolgsfaktor des mittelständischen Apparate- und Behälterbauers Schwarz sind vorausschauende Investitionen in den Maschinenpark. Um große Bauteile wirtschaftlich fertigen zu können, investierte das Unternehmen in ein 12-m-Soraluce-Fahrständer-Fräs- und -Bohrzentrum mit Karussell-Drehtisch.

Schnell, genau und mit hoher Qualität – diesen Forderungen von Kunden muss sich die Schwarz Apparate- und Behälterbau GmbH tagtäglich stellen. Das im schwäbischen Dornstetten ansässige Familienunternehmen produziert nicht nur komplette Prozessanlagen aus Edelstahl für die chemische Industrie und Bio-Technologie, sondern ist auch Partner im Bereich Großteileherstellung. Dabei bietet Schwarz die ganze Bandbreite vom Schneiden, Schweißen, Roboterschweißen, Glühen bis zur mechanischen Großteilbearbeitung.

Schnelle Reaktion auf Markttrends bringt Aufträge

„Die Geschäfte laufen gut“, freut sich Firmenchef Martin Schwarz. So wird nach wie vor in drei Schichten gearbeitet, teilweise auch Samstags. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr. In den zwei zurückliegenden Jahren investierte das Unternehmen rund 7 Mio. Euro in wettbewerbsfähige Arbeitsplätze. Im gleichen Zeitraum stieg die Anzahl der Mitarbeiter von 30 auf 70. „Es ist zwar schwieriger geworden, Aufträge zu akquirieren, aber es gelingt, vor allem auch aufgrund persönlicher Kontakte“, so Schwarz. Nicht minder wichtig ist es seiner Auffassung nach, früh auf Markttrends zu reagieren.

Bis vor zwei Jahren umfassten die Fertigungsdienstleistungen die gesamte Prozesskette der Blechbearbeitung. Da entschloss sich Schwarz aufgrund eines Auftrages aus dem Bereich der Energietechnik, seine Dienstleistung um die mechanische Bearbeitung zu erweitern. Voraussetzung dazu war die Investition in eine Großfräsmaschine.

„Bis dahin hatten wir keine Erfahrung in der Zerspanungstechnik, deshalb war es schwierig, eine geeignete Maschine auszuwählen“, bekennt Schwarz und fügt hinzu: „Weil wir nicht wissen, welche Teile wir morgen fertigen, sollte die Maschine für ein großes Teilespektrum ausgelegt sein und den Trend zu großen Bauteilen berücksichtigen.“

Empfehlung für Großfräsmaschine von Bimatec-Soraluce

Die Empfehlung eines Unternehmerkollegen, in dessen Fertigung seit Jahren eine Großfräsmaschine von Bimatec Soraluce ohne Fehl und Tadel arbeitet, war für ihn Anlass, das Limburger Unternehmen zu kontaktieren. Das Projektieren der Maschine und die Kaufverhandlungen gingen rasch über die Bühne. „Aufgrund der langjährigen Erfahrung wurde von Bimatec Soraluce die für uns geeignetste Maschine konzipiert“, lobt Schwarz die Zusammenarbeit mit Bimatec Soraluce.

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