04.02.2010 | Autor / Redakteur: Bernhard Kuttkat / Bernhard Kuttkat

Mit Sonderschauen und Foren wie Metal meets Medical, automobile Antriebe der Zukunft sowie energieeffiziente Werkzeugmaschinen will die Metav 2010, internationale Messe für Fertigungstechnik und Automatisierung, neue Besucher anlocken.
In ihrer 30-jährigen Geschichte hat sich die Metav, internationale Messe für Fertigungstechnik und Automatisierung, als wichtiges internationales Branchenereignis für die Metallbearbeitung stets behauptet. Mit dem frühen Termin vom 23. bis 27. Februar 2010 in Düsseldorf bietet der Veranstalter VDW in diesem Jahr die erste internationale Messeveranstaltung für die gesamte Metallbearbeitung.
„Mit ihrer Präsenz auf der Messe haben Aussteller große Chancen, frühzeitig mit Innovationen am Markt zu sein“, betont Dr. Detlev Elsinghorst, Präsident der Metav 2010. Dies werde umso wichtiger, als sich die Zeichen für eine wirtschaftliche Erholung mehrten und die Investitionsbudgets bei den Kunden dann noch nicht vollständig verplant seien. „Damit könnte die Metav 2010 zum wichtigen Gradmesser für die wirtschaftliche Entwicklung der Produktionstechnik in diesem Jahr werden“, so die Überzeugung des Metav-Präsidenten.
Hinzu kommt, dass die Metav wieder Fachbesucher in großem Umfang aus Nord- und Westeuropa erreicht. So geht der Branchenverband davon aus, dass viele von ihnen die EMO in Mailand aufgrund von Budgetkürzungen nicht besuchen konnten.
Mit einem besonderen Angebot zur Metav bietet der VDW Fachbesuchern eine attraktive Möglichkeit, sich über den neuesten Stand der Technik zu informieren. Für nur 99 Euro erhält der Messebesucher deutschlandweit die Hin- und Rückfahrt mit der Bahn und eine Eintrittskarte zur Metav.
„Die Marktführer und großen Anbieter von Produktionstechnik haben die vielfältigen Potenziale der Metav längst erkannt und nutzen sie als Plattform, um zeitnah zu einer Konjunkturerholung ihre Neuentwicklungen zu präsentieren“, sagt Elsinghorst. Bis Ende Januar hatten sich mehr als 680 Aussteller aus 26 Ländern angemeldet und belegen insgesamt etwa 32000 m² Nettoausstellungsfläche. Das bedeutet im Vergleich zur Vorveranstaltung einen Rückgang von knapp 23% bei den Ausstellern und von etwa 40% bei der Fläche.
Dieses Ergebnis spiegelt die schwierige Marktsituation und das veränderte Anmeldeverhalten der Unternehmen wider, die mit kleineren Ständen auf der Messe präsent sind. „Jedoch sind viele Neuaussteller an Bord, die auf der Vorveranstaltung nicht oder überhaupt noch nie auf einer Metav waren“, so Elsinghorst.
Mit vielfältigen attraktiven Sonderaktionen auf der Metav hat der VDW neue Zielgruppen ins Visier genommen.

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