09.02.2010 | Redakteur: Bernhard Kuttkat

Über Entwicklungstrends in der Großteilbearbeitung und deren Präsentation auf der Messe Metav 2010 in Düsseldorf befragten wir Fred Bisgwa, geschäftsführender Gesellschafter der Bimatec Soraluce Zerspanungstechnologie GmbH, Limburg.
Bisgwa: Schon heute realisieren wir Querverfahrwege mit dem Frässchieber von 2000 mm und mehr. Hier ist es uns gelungen, mit Hilfe eines neu entwickelten elektromechanischen Kompensationssystems den durch den Durchhang provozierten Winkelfehler des Werkzeuges in jeder Position des Frässchiebers und an jedem Fräskopf auszugleichen. Mit diesem System setzen wir völlig neue Maßstäbe, insbesondere bei der Großteilfertigung. Unser Ziel ist es, dieses System auch für unsere kleineren und mittleren Maschinen zu realisieren.
Bisgwa: Große und sperrige Werkstücke sollten aus Zeit- und Genauigkeitsgründen möglichst in maximal zwei Aufspannungen bearbeitet werden. Um dies in optimaler Form zu realisieren, verfügen unsere Maschinen über entsprechend große Verfahrwege und ein intelligentes, vollautomatisches Kopfwechselsystem. Durch eine Vielzahl zur Verfügung stehender Fräs- und Bohrköpfe kann nahezu jede Bearbeitungsaufgabe optimal durchgeführt werden.
Bisgwa: Sehr große Bedeutung. In diesem Bereich verfügen wir seit Jahren über eine hohe Kompetenz bei der Bearbeitung von Kraftwerkskomponenten und Teilen für Anlagen zur Nutzung regenerativer Energien. Im Bereich der Großkomponentenfertigung gehören wir aufgrund unserer hohen Technologiekompetenz zu den Marktführern.
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