09.02.2010 | Redakteur: Bernhard Kuttkat

Rottler Maschinenbau hat die Baureihe TFB für das Tieflochbohren schwerer Werkstücke entwickelt. Es werden sowohl Tiefbohrmaschinen zum Spiralbohren, Gewindeschneiden und Fräsen als auch kombinierte Maschinen zum Außen- und Innenbearbeiten von zylindrischen Werkstücken hergestellt. Das Bohren kann als Vollbohren, Ausbohren oder Kernbohren erfolgen, wie Rottler auf der Metav 2010 zeigt.
Der Einsatz von hydrostatischen Führungen für bestimmte Führungen und optimierte Führungsbahnbreiten sorgt für eine zusätzliche Stabilität. Durch die sehr hohe Steifigkeit und den stabilen Aufbau wird das Herstellen einer Pilotbohrung überflüssig, so Rottler. Das Werkstück wird in der Regel in großdimensionierten Vier-Pinolen-Rollenlünetten gelagert.
Ein optimierter Späne- und Ölfluss wird durch den zwischen den beiden unteren Betten angeordneten Späneförderer gewährleistet. Die Werkstückabmessungen können bis zu einem Außendurchmesser von 5000 mm und Werkstücklängen bis 25000 mm gehen.
Die Tiefbohrbearbeitung kann bis zu einem Bohrungsdurchmesser von 700 mm mit angetriebenem Werkzeug im Vollbohren durchgeführt werden. Eine Kombination von drehendem Werkzeug und drehendem Werkstück ist innerhalb der Leistungsgrenzen auch möglich. Die Spannung des Werkstückes erfolgt über Kraftspindeln mit vier Spannbacken.
Rottler Maschinenbau GmbH auf der Messe Metav 2010: Halle 15, Stand E 36
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