Bearbeitungszentren

Strikter Sparkurs hält Starrag-Heckert in den schwarzen Zahlen

12.03.2010 | Redakteur: Stéphane Itasse

Für 2010 erwartet der Hersteller von Bearbeitungszentren und Fräsmaschinen Starrag-Heckert weniger Umsatz und Gewinn. Bild: Starrag-Heckert

Die Starrag-Heckert-Gruppe, Rorschacherberg, hat im Geschäftsjahr 2009 bei rückläufigen Volumina eine deutlich positive EBIT-Marge von 6,1% des Umsatzes erzielt. Dank strikter Anpassung des Nettoumlaufvermögens an das tiefere Auftragsvolumen stieg der Free Cash Flow markant. Der Reingewinn lag bei 11,5 Mio. Schweizer Franken, wie der Hersteller von Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren am Freitag mitteilt.

Starrag-Heckert hatte nach eigenen Angaben den globalen Einbruch der Nachfrage nach Werkzeugmaschinen wesentlich besser als der Branchendurchschnitt bewältigt(wir berichteten). Aufgrund des deutlich gesunkenen Auftragseingangs war der Umsatzerlös im Jahr 2009 währungsbereinigt um 15% zurückgegangen.

Starrag-Heckert überdurchschnittlich profitabel

Dank der rechtzeitig vorgenommenen Kosteneinsparungen habe das Unternehmen trotzdem ein Betriebsergebnis EBIT von 15,4 Mio. Franken beziehungsweise 6,1% des Umsatzerlöses ausgewiesen. Damit sei Starrag-Heckert in der Spitzengruppe der europäischen Werkzeugmaschinenindustrie geblieben.

Zeitgleich mit dem sich im ersten Halbjahr abzeichnenden Auslastungsrückgang in der Produktion seien im Laufe des Jahres Kapazitäten und Kostenstruktur an die geringere Marktnachfrage angepasst worden. Die Maßnahmen umfassten die Reduktion von eingekauften Drittleistungen, den Abbau von Arbeitszeitkonten, Kurzarbeit und eine Reduzierung des Personalbestandes.

Neubewertungen und Sozialplan belasten Ergebnis von Starrag-Heckert

Die Ergebnisse waren laut Starrag-Heckert belastet durch rezessionsbedingte Mehrkosten von insgesamt 12 Mio. Franken. Dazu beigetragen hätten eine verschärfte Bewertung der Vorräte, deren Reichweite infolge der eingebrochenen Volumenerwartung deutlich gestiegen sei, sowie die zurückgestellten Sozialplankosten für die Kapazitätsanpassung. Entsprechend habe sich der Reingewinn von 24,8 Mio. Franken auf 11,5 Mio. Franken verringert.

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