Bearbeitungszentren

Werktage locken 450 Besucher zur Gebr. Heller Maschinenfabrik

26.07.2010 | Redakteur: Stéphane Itasse

Bei den jüngsten Werktagen präsentierte Heller sein Angebot für eine moderne Fertigung. Bild: Heller

Zum Austausch über die Anforderungen an eine moderne Fertigung und über die eigenen Möglichkeiten und Kompetenzen hatte die Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH in die Unternehmenszentrale in Nürtingen eingeladen. Rund 450 Besucher aus dem internationalen Kunden- und Interessentenkreis nutzten mit der dritten Auflage der „Werktage“ die Gelegenheit, wie das Unternehmen jetzt mitteilt.

Drei Tage lang konnten die Interessenten nicht nur sehen, wie und was bei Heller gefertigt wird, sondern auch Gespräche mit Experten aus Technik, Entwicklung und Produktion führen. „Die Werktage haben sich als Forum für den Austausch über Produkt- und Fertigungsanforderungen bewährt“, sagt Marcus Kurringer, Heller-Marketingleiter: „Wir zeigen was wir können und erfahren, was unsere Kunden sich darüber hinaus wünschen.“

Heller führt Fertigung den Kunden vor

Das Nürtinger Werksgelände verwandelte sich in eine gläserne Fabrik: Werksführungen auf Deutsch und Englisch beleuchteten die Kompetenzen des Maschinenbauers. So zeigte man in den Hallen nicht nur, wie Fertigung und Baugruppenmontage bei Heller gehandhabt werden, sondern ließ auch bei der Endmontage von Automotive-Projekten über die Schulter schauen. Zudem zeigte das Service-Team seine Angebote von der Ersatzteil-Logistik über Energieeffizienz bis hin zu den Abläufen für höchste Service-Verfügbarkeit.

Daneben gab es auch die Möglichkeit zu Fachgesprächen mit Fachleuten von Heller und externen Partnern. Sie wurden eingeladen, um Details und Neuheiten rund um CAD/CAM- und Werkzeugsysteme zu erläutern. In Vorführungen im Technologiecenter demonstrierte Heller, was die eigenen Produkte leisten können.

Bearbeitungszentren genau erklärt

Hier nahm sich der Maschinenbauer nach eigenen Angaben viel Zeit und stellte den Besuchern in Kleinstgruppen einen eigenen Fachmann zur Verfügung, der individuelle Fragen beantwortete und auch auf Besonderheiten hinwies, die für die Fertigung beim Kunden von Interesse sein könnten. Die simultane 5-Achs-Bearbeitung komplexer Formen und Geometrien auf der neuen 5-Achs-Baureihe F, ein neues Verfahren zur Herstellung von Verzahnungen auf einer 5-achsigen MCH 280-C und die prozesssichere Bearbeitung von Titan sind nur drei Beispiele.

„Uns geht es nicht so sehr darum, anonym zu informieren. Wir legen bei den Werktagen Wert darauf, mit unseren Kunden oder potenziellen Interessenten ins Gespräch zu kommen. Das hilft uns bei der Weiterentwicklung und gibt unseren Besuchern zugleich die Chance, einen tiefen Einblick in die umfassende Produktpalette von Heller und deren Leistungsfähigkeit zu erhalten“, erklärte Kurringer das Konzept der bereits zum dritten Mal stattfindenden Hausmesse.

Was so alles auf Heller-Maschinen hergestellt wird, zeigte man auch im Außenbereich des Werksgeländes. Dort fanden sich in kleinen Pavillons Beispiele aus der Produktion von Heller Kunden, so etwa auch ein von Fiat neu entwickelter Zweizylinder-Motor, der offiziell erst ab Herbst 2010 im Fiat 500 eingebaut werden soll.

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