31.08.2010 | Redakteur: Udo Schnell

Das Wirtschaftskomitee Deutschland hat dem Marbacher Spannmittelhersteller Hainbuch den Goldjupiter verliehen, einen der höchsten Wirtschaftspreise.
Wie Hainbuch mitteilt, gaben laut der Begründung des Wirtschaftskomitees außer dem wirtschaftlichen Engagement die langjährigen und beispielhaften Ausbildungsaktivitäten den Ausschlag für die Verleihung. „In einem Mittelstandsunternehmen gelten ganz andere Gesetze als in einem Großkonzern. Dort zählt in erster Linie der Shareholder-Value“, erklärt Hainbuch-Geschäftsführer Gerhard Rall. „Wir müssen Erfolg, Verpflichtung und Risiko geschickt verbinden. Und das funktioniert nur, wenn wir uns auch dem Gemeinwohl verantwortlich fühlen.“
Azubis werden, so Hainbuch, vom ersten Moment an gefordert — und gefördert. Beim virtuellen Planspiel „learn2work“ sitzen die Azubis auf dem Chefsessel, lernen Zusammenhänge und Arbeitsabläufe der verschiedenen Abteilungen kennen und entwickeln entsprechende Strategien, um die ihnen gestellten Aufgaben zu lösen.
Aber auch auf die realen Bedingungen werde beim Spannmittel-Hersteller Hainbuch viel Wert gelegt: In den internen Seminaren lernen die Azubis beispielsweise Eigenständigkeit, Verantwortung und geschäftliche Umgangsformen.
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