27.09.2010 | Redakteur: Bernhard Kuttkat
Erstmalig auf der AMB 2010 präsentiert Mimatic Tool Systems die neue Marke Polymill für das Zirkularfäsen. Diese Werkzeuge haben das bewährte Mimatic-Polygon in der Schnittstelle zwischen Halter und Hartmetallfräsplatte.
Wie erläutert wird, hat das Mimatic-Polygon in der Schnittstelle den Vorteil, dass beim montieren der Hartmetallplatte automatisch, sicher und ohne zu spannen die Plananlage erreicht wird. Erzeugt wird dies durch zwei zueinander passende konzentrische Polygone, die zylindrisch ausgebildet sind.
Die Befestigungsschraube fixiert die Platte gegen die Plananlage und nimmt selbst keine Zerspankraftkomponenten auf. Diese Kräfte werden komplett formschlüssig vom Polygon aufgenommen. Es ist also logisch, so Mimatic, dass die Wiederholgenauigkeit der Schneidenposition durch diese Plananlage maximal mögliche Präzision erhält.
Die überragende Standzeit von Polymill-Fräsern wird laut Mimatic durch folgende technische Merkmale erreicht: Selbstzentrierung der polygonalen Hartmetallplatte auf dem Halter, bestmöglicher Rundlauf, Schleifen von Hartmetallplatte und dem Halter jeweils in einer Aufspannung sowie technische Toleranzen beschränken sich auf die Positioniergenauigkeit der modernsten Schleifspindeln der Werkzeugmaschinen.
Bei der Drehmomentübertragung wird eine geringe elastische Verformung des metallischen Halters in der Schnittstelle erzeugt. Im Gegensatz zu anderen Schnittstellen wird die Fläche für die Kraftübertragung größer, betont Mimatic, wirkt also degressiv auf Spannungsspitzen.
Mimatic Tool Systems auf der AMB 2010: Halle 1, Stand B34
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