Werkzeugmaschinen

Gildemeister und Mori Seiki fusionieren Europavertrieb

14.07.11 | Redakteur: Stéphane Itasse

Die Werkzeugmaschinenhersteller Gildemeister und Mori Seiki rücken erneut enger zusammen. (Bild: Gildemeister)
Die Werkzeugmaschinenhersteller Gildemeister und Mori Seiki rücken erneut enger zusammen. (Bild: Gildemeister)

Die beiden Werkzeugmaschinenhersteller Gildemeister AG, Bielefeld, und Mori Seiki Co. Ltd., Nagoya, legen ihren Vertrieb in zahlreichen europäischen Ländern zusammen. Dies geht aus einer Mitteilung der Unternehmen an die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde hervor.

Demnach wird eine neue Gesellschaft namens DMG/Mori Seiki die Gildemeister-Landesgesellschaften in Österreich, Schweiz, Italien, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Skandinavien, Großbritannien, Polen, Spanien, Portugal, Rumänien, Ungarn, der Tschechischen Republik, Litauen, Russland, Slowenien, Serbien, Griechenland, Bulgarien, Zypern, Kroatien und Bosnien-Herzegowina übernehmen sowie die Mori-Seiki-Landesgesellschaften in Frankreich, Großbritannien, Spanien und Italien. Der Vertrieb in Deutschland ist laut Mitteilung nicht betroffen.

Gildemeister hält 60% am gemeinsamen Vertriebsunternehmen

An der neuen Gesellschaft mit Sitz in der Schweiz soll Gildemeister 60% und Mori Seiki 40% der Anteile halten. Beide Werkzeugmaschinenhersteller wollen das Vertriebsunternehmen gemeinsam kontrollieren. Die Ersatzteilversorgung für Mori Seiki-Produkte verbleibt bei Mori Seiki. Eine Stellungnahme der Unternehmen auf Anfrage von MM Maschinenmarkt Online liegt bisher nicht vor.

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