15.09.11 | Autor / Redakteur: Jürgen Schreier / Jürgen Schreier

Trotz der aktuellen Turbulenzen in der Eurozone bekräftigt der Maschinenbauverband VDMA seine Prognose: 2011 soll die Produktion von Maschinen und Anlagen um 14% wachsen. Für 2012 wird ein weiteres Plus von 4% vorhergesagt. Die Auftragsbücher der Unternehmen sind nach wie vor gut gefüllt.
Diplomatie ist eigentlich immer ein Markenzeichen des Verbandes deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) gewesen. Schließlich denkt ein Maschinenbauer als Techniker lösungsorientiert. Doch bei der diesjährigen Herbstpressekonferenz des Verbandes richtete VDMA-Präsident Dr. Thomas ungewohnt klare Worte an die Politik.
Denn bei der „unendlichen Geschichte“ namens Eurokrise scheint den deutschen Maschinenbauern langsam der Geduldsfaden zu reißen. Kein Wunder: Schließlich ist der Maschinen- und Anlagenbau die Stütze der deutschen Exportwirtschaft und auf stabile Geld- und Finanzmärkte angewiesen.
„Deshalb gehört die Zukunft des Euro zu den Themen, die uns aktuell am meisten umtreiben“, verkündete Lindner in Frankfurt am Main. Für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau sei die gemeinsame europäische Währung eine Erfolgsgeschichte und ein stabiler und verlässlicher Euro bleibe für die Branche unverzichtbar, machte der Verbandschef unmissverständlich klar. „Priorität hat, dass der Euro die gegenwärtigen Turbulenzen möglichst bald und auf möglichst vernünftige Weise hinter sich bringen muss.“
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