21.09.2011 | Redakteur: Ken Fouhy

Nach Rückgängen von 30% im Jahr 2009 und 3% im Jahr 2010 wird der Produktionswert der italienischen Roboter-, Automations- und Werkzeugmaschinenindustrie in diesem Jahr um 18% auf 4,2 Mrd. Euro steigen.
Auf einer Pressekonferenz im Rahmen der EMO 2011 in Hannover zeigte sich Ucimu-Präsident Giancarlo Losma zuversichtlich, dass der Aufwärtstrend 2012 weitergehen wird. Eine genaue Prognose für die Produktion wollte Losma aber nicht abgeben. Er meinte aber, dass der Verbrauch von Werkzeugmaschinen im nächsten Jahr um 13,6% steigen werde, wovon auch die italienischen Produzenten profitieren dürften.
Exporte sind für italienische Produzenten zunehmend wichtig. Mehr als 60% der Produktion werden heute exportiert. In diesem Jahr hat die robuste Wirtschaftslage in Deutschland auch für eine Zunahme der italienischen Ausfuhren gesorgt. In den ersten fünf Monaten 2010 nahmen die Werkzeugmaschinenexporte nach Deutschland um 69% auf 138 Mio. Euro zu. So hat Deutschland mit einer Quote von 12,5% China (11,6%) als wichtigstes Zielland für italienische Werkzeugmaschinen verdrängt.
„Wir erleben eine eindeutige Verlagerung der Aktivitäten zu Märkten, die aufgrund Ihrer Vitalität und der Wertschätzung für unser Angebot interessanter scheinen“, sagte Ucimu-Präsident Losma. „So gesehen, wirkt die Entscheidung, das ICE aufzulösen, kurzsichtig. Es stellte doch bei aller Umstrukturierungsnotwendigkeit genau die richtigen Instrumente zur Unterstützung der internationalen Geschäftsaktivitäten zur Verfügung.“
Ucimu auf der EMO 2011: Halle 16, Stand B16
Mehr zur EMO 2011 finden Sie in unserem Online-Special.
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