21.06.2007 | Autor / Redakteur: Bernhard Kuttkat / Bernhard Kuttkat

Vorausschauende Investitionen in den Maschinenpark sind ein Erfolgsfaktor des Zulieferunternehmens Mayer in Heidenheim. Deshalb gab es kein Zögern, in ein 14-m-Fahrständer-Fräs-Bohrzentrum zu investieren, um der Nachfrage nach Lohnfertigung großer Teile gerecht werden zu können.
Stillstand bedeutet Rückschritt – das gilt vor allem auch für Investitionen in moderne Betriebsmittel, so die Überzeugung von Joachim Staiger, geschäftsführender Gesellschafter der Mayer GmbH & Co. KG in Heidenheim, eines Unternehmens der Mayer Group. Das Zulieferunternehmen fertigt mit 50 Mitarbeitern Einzelteile und Kleinserien für Maschinen- und Anlagenbauer sowie für Sondermaschinen und bietet Komplettfertigung aus einer Hand, angefangen vom Brennschneiden, Schweißen und Sägen über die mechanische Bearbeitung und Oberflächenbehandlung bis hin zur Montage.
Um die Teilelieferung „just in time“ zu gewährleisten, werden Arbeitsgänge in der Arbeitsvorbereitung genauestens analysiert und strukturiert. Zu 90% werden Bau- und Feinkornstähle in Form gebracht, die restlichen 10% der Teile sind aus Edelstahl oder Aluminium.
Die Geschäfte laufen gut, wie Staiger sagt: „In den zurückliegenden drei Jahren haben wir jeweils zweistellige Zuwachsraten erzielt.“ Das „Erfolgsgeheimnis“ des Unternehmens sind ein moderner Maschinenpark, Kundenorientierung, hohe Qualität und Termintreue sowie flexible, rasche Reaktion auf Nachfrageveränderungen.
So wundert es denn nicht, dass es für Staiger kein Zögern gab, als es darum ging, in ein größeres Fahrständer-Fräs-Bohrzentrum zu investieren, um der zunehmenden Nachfrage nach Großteilefertigung gerecht zu werden und somit den Dienstleistungsumfang zu erweitern. Denn die beiden vorhandenen Soraluce-Fahrständer-Fräsmaschinen mit X-Verfahrwegen von 6500 und 8500 mm stießen in dieser Hinsicht an ihre Grenzen. Das vorhandene Bohrwerk hatte schon etliche Jahre „auf dem Buckel“ und sollte durch die neue Maschine ersetzt werden.
Seit August letzten Jahres arbeitet das neue Fahrständer-Fräs-BohrZentrum FR 14000 mit Drehtisch von Bimatec-Soraluce, Limburg, in der Großteilefertigung zur vollen Zufriedenheit. „Mit der neuen Maschine können wir unser Teilespektrum deutlich nach oben erweitern“, freut sich Staiger.
Dabei sei aufgrund der angepeilten Teileabmessungen der vertikale Verfahrweg von 4100 mm wichtiger als der Längsverfahrweg von 14000 mm. Die 1600-mm-Querachse in Verbindung mit dem Rundtisch ermöglicht auch die fünfseitige Bohrwerksbearbeitung von Werkstücken mit einem Gewicht bis zu 30t in einer Aufspannung. Bei kurzen Werkstücken minimiert die Pendelbearbeitung die Rüstzeiten.
Auf die Frage, was seine Kaufentscheidung letztlich beeinflusst hat, antwortet Staiger: „Trotz der geographischen Nähe von Wettbewerbsanbietern waren außer den technischen Merkmalen und dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis vor allem die Kontinuität und das Standing von Bimatec-Soraluce ausschlaggebend; sie geben uns die Sicherheit für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit auch in Zukunft.“ Überzeugt habe ihn auch die schlanke Organisation und die rasche Reaktion auf Wünsche.
„Natürlich beeinflussten auch die bereits vorhandenen beiden Soraluce-Maschinen unsere Entscheidung“, so Staiger, „weil die Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Qualität der Maschinen auf einem ebenso hohen Niveau wie die Servicebetreuung zu finden ist und sich Schulung, Bedienung und Wartung vereinfachen.“
„Kunden schätzen vor allem das Engagement und die Kompetenz unserer Mitarbeiter, insbesondere im Bereich unserer Service-Abteilung, für die der Kunde im Mittelpunkt steht“, weiß der zuständige Vertriebsmitarbeiter Gunther Borbonus. Dort stehen kompetente Mitarbeiter an der Service-Hotline zwölf Stunden täglich von 7 bis 19 Uhr mittlerweile an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung. Indiz für die Zufriedenheit sei eine Altkundenquote von rund 70%. Nicht wenige Kunden haben mittlerweile drei oder gar vier Maschinen geordert. MM
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