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Stemke Cooling Systems

Werkzeuge mit Kältemittel kühlen spart Kosten und Zeit

| Redakteur: Peter Königsreuther

Für die Kühlsysteme von Stemke Cooling Systems sind so konzipiert, dass sie die Zykluszeit bei der Kunststoffverarbeitung verkürzen, den Prozess effizienter machen und nicht zuletzt die Bauteilqualität erhöhen, wie es heißt.
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Für die Kühlsysteme von Stemke Cooling Systems sind so konzipiert, dass sie die Zykluszeit bei der Kunststoffverarbeitung verkürzen, den Prozess effizienter machen und nicht zuletzt die Bauteilqualität erhöhen, wie es heißt. (Bild: Stemke-CS)

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Effektive Kühlsysteme beeinflussen beim Spritzgießen nicht unerheblich die Produktivität des Prozesses und die Teilequalität. Stemke Cooling Systems präsentiert jetzt eine, nach eigener Aussage, einzigartige sowie blitzschnelle Gerätefamilie, die Kältemittel nutzt, um das Spritzgießen noch wirtschaftlicher zu machen.

Stemke Cooling Systems, gilt als innovativer Anbieter von Systemen zur Werkzeugkühlung, und präsentiert ein Kühlsystem für Spritzgießwerkzeuge mit dem Fokus auf die Verkürzung der Zykluszeiten bei gleichbleibender oder verbesserter Bauteilqualität, wie es heißt. „Hohes Tempo und höchste Qualität bestimmen die Prozesse im Spritz- und Druckguss – unsere werkzeugspezifischen Temperierlösungen senken die Zykluszeit des Spritzprozesses um durchschnittlich 30 %,“ betont Sandra Stemke, Geschäftsführerin von Stemke Cooling Systems. Durch den zusätzlichen Einsatz der Kältemittelkühlung seien weitere Qualitätsverbesserungen möglich. Die Kühlgeräte sind im Temperaturbereich von 20 °C bis circa 250 °C einsetzbar, so Stemke. Sogar Werkzeugregionen, die kleiner als 3 mm sind, könnten mit dem technologischen Know-how von Stemke gekühlt werden.

Bei Hot-Spot-Gefahr einfach cool bleiben

Bei folgender Problemstellung kommt die Kühlung von Stemke Cooling Systems zum Einsatz: Wasserkühlkanäle benötigen in der Regel einen Mindestquerschnitt von 6 bis 10 mm, so Stemke. Dünnwandige und kleinere Bereiche, wie Formkerne oder Stege, könnten deshalb nur schlecht oder gar nicht gekühlt werden und bestimmten durch die gegebenen Hot-Spots die Zykluszeit. Die Folge daraus ist, dass keine gleichmäßige Temperierung des Spritzgießwerkzeuges möglich ist und sich die Kühl- und Zykluszeit verlängert, wie es weiter heißt. Dank der Lösung von Stemke Cooling Systems könnten durch die Temperierung mit Kältemittel nun auch kleinste Konturen (bis 2 mm Durchmesser oder Wanddicke) effizient temperiert werden. Zykluszeit-bestimmende Bereiche werden so schneller der Soll-Werkzeugtemperatur angepasst – mit dem Vorteil der Eliminierung sämtlicher Hot-Spots.

Expansion mit Kühlfunktion

Wie funktioniert die Kältemittelkühlung? Das Kältemittel wird im flüssigen Zustand vom Kühlgerät in das Werkzeug geleitet. An der zu kühlenden Stelle expandiert das flüssige Kältemittel, wobei Wärme aus der Umgebung entzogen, sprich Kühlleistung abgegeben wird. Das Kältemittel verwandelt sich hierbei in einen gasförmigen Zustand. Das ‚warme‘ gasförmige Kältemittel wird in das Kühlgerät zurückgeleitet und in diesem wieder verflüssigt. Das System arbeitet somit verlustfrei in einem geschlossenen und impulsgeregelten Kreislauf. Ein Thermofühler misst die aktuelle Ist-Temperatur des Konturstiftes und überträgt den Wert an die Impulsregelung.

Geld und Energie gespart

Für die Stemke-Kältemittelkühlung sprechen diverse gute Gründe: Hohe Effektivität, Kühlbohrungen ab 0,5 mm, Möglichkeit zur Nachrüstung, Qualitätsverbesserung des Bauteils (verzugs- und spannungsfreie Teile) sowie Reduzierung der Zykluszeit, wodurch auch Energie- und Herstellkosten gespart werden, so Stemke. „Wir bieten rund um die Kältemittelkühlung ein Full-Service-Paket: Von der Erstellung der Konstruktion über den Bau der kompletten Kühlkomponenten bis hin zum Verbau der Komponenten in das Werkzeug“, fasst Stemke zusammen. Selbstverständlich erfolge die Inbetriebnahme beim Kunden vor Ort. Abgerundet werde das Stemke-Leistungsspektrum von Schulungen zur Anwendung der Kältemittelkühlung. MM

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