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Nachwuchsstiftung Maschinenbau

Zukunftsorientierte Ausbildung als Ziel

| Redakteur: Andrea Gillhuber

Zeitgemäße und zukunftsorientierte Ausbildung ist das Ziel der Nachwuchsstiftung Maschinenbau.
Zeitgemäße und zukunftsorientierte Ausbildung ist das Ziel der Nachwuchsstiftung Maschinenbau. (Bild: © industrieblick - Fotolia.com)

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In der Nachwuchsstiftung Maschinenbau bündeln VDW und VDMA ihre Bemühungen, die Berufsausbildung im Maschinenbau im Hinblick auf künftige Anforderungen weiterzuentwickeln.

Jetzt ist es offiziell: Am 9. Mai wurde die Nachwuchsstiftung Maschinenbau offiziell im Rahmen eines Festakts aus der Taufe gehoben. Bereits 2009 gegründet, ist das Ziel des Zusammenschlusses der VDW-Nachwuchsstiftung (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) und der Berufsbildungsaktivitäten des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, kurz: VDMA, die Berufsausbildung im Maschinenbau im Hinblick auf künftige Anforderungen an den Nachwuchs weiterzuentwickeln.

Näher an den beruflichen Alltag rücken

Der Stiftung unter der gemeinsamen Trägerschaft ist es bisher schon in Projekten mit berufsbildenden Schulen, Unternehmen, Auszubildenden und den Kultusministerien gelungen, beispielsweise die Berufsausbildung in den Metallberufen näher an den beruflichen Alltag und auch an den Bedarf der Firmen heranzuführen. Zum Erfolg führten hierbei geeignete Lehrmaterialien, spezielle Weiterbildungsangebote und die Unterstützung bei der Ausstattung von Lehrwerkstätten mit moderner Technik. Mit diesen Maßnahmen konnte die Innovationsgeschwindigkeit in der Produktionstechnik in die Schule gebracht werden.

Laut den Verbänden brennt den Unternehmen das Thema Ausbildung von Fachkräften „unter den Nägeln“. In der Festrede betonte der Vorsitzende des VDMA, Carl Martin Welcker, dass der VDMA mit der Einführung des Produktionstechnologen als „Industrie-4.0-Beruf“ bereits frühzeitig die Möglichkeit gegeben habe, sich zum Prozess- beziehungsweise Applikationsexperten oder geprüften Prozessmanager – Produktionstechnologe weiterzubilden.

Mit Partnern ans Ziel

Die Stiftung engagiert sich für die Gewinnung und Förderung von jungen Menschen im Maschinen- und Anlagenbau. Schwerpunkte der Stiftungsarbeit sind die Weiterbildung und Qualifizierung von Ausbildern und Lehrkräften sowie die enge Verzahnung von Wirtschaft, Schule und Politik. Als Partner für diese Aufgabe konnte die Stiftung das Bundesinstitut für Berufsbildung, kurz: BIBB, gewinnen. Das Institut versteht die Digitalisierung als Bildungsauftrag. Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, Präsident des BIBB: „Für eine proaktiv betriebene Integration digitaler Medienformate in den Unterricht der Berufsschulen ist ein Konzept nötig, das Technologie und Qualifizierung berücksichtigt. Deshalb ist es richtig, dass die vom Bund angebotene Ausstattung von allgemeinbildenden und beruflichen Schulen mit notwendiger moderner technischer Infrastruktur von den Bundesländern mit entsprechenden Qualifizierungsangeboten für die Lehrerinnen und Lehrer einhergehen muss.“

Um den Herausforderungen an die berufliche Bildung, der demografischen Entwicklung, dem zunehmenden Fachkräftebedarf und den technologischen Umbrüchen zu begegnen, reicht es nicht aus, einzelne Projekte zu starten. Aus diesem Grund hat die Nachwuchsstiftung Maschinenbau ihre Aktivitäten gebündelt und auf den gesamten Maschinen- und Anlagenbau ausgeweitet. Denn hier gibt es laut VDMA-Studie „Industrie 4.0 – Qualifizierung 2025“ noch erhöhten Bedarf an Informationen, Beratungen und Qualifizierungsmöglichkeiten. Peter Bole, Leiter der Nachwuchsstiftung Maschinenbau, betont: „Wir werden uns künftig noch stärker als unterstützender Partner für Ausbilderinnen und Ausbilder in den Unternehmen des Maschinenbaus sowie der Lehrerinnen und Lehrer der allgemein- und berufsbildenden Schulen positionieren.“

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