1. Würzburger E-Class-Tag 10 000 Produktmerkmale sorgen für weltweite Akzeptanz des Standards

Redakteur: Peter Steinmüller

„In nur neun Jahren hat sich E-Class als einer der weltweit anerkannten Standards durchgesetzt, vergleichbar mit UNSPSC oder GPC“, sagte Thomas Einsporn, Leiter der Geschäftsstelle von E-Class e. V. in Köln zur Eröffnung des 1. Würzburger E-Class-Tages.

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Rund 100 Teilnehmer informierten sich am 29. September 2009 bei Vorträgen und Workshops darüber, wie mithilfe des Klassifikationsstandards E-Class die elektronischen Beschaffung vereinfacht, der Wertbeitrag der Stammdaten für das Unternehmen gesteigert und die Prozessabläufe optimiert werden können. Eingeladen hatten der Verein E-Class sowie die Fachzeitschrift MM Maschinenmarkt.

E-Class setzt sich im Supply-Chain-Management der Automobilhersteller immer mehr durch

Friedhelm Hausmann, Projektleiter bei Audi in Ingolstadt und Vorsitzender des Vorstandes von E-Class e. V., berichtete, dass der Standard mittlerweile rund 33000 Produktklassen und fast 10000 Merkmale zur Produktbeschreibung umfasse. Hausmann zufolge setzt sich E-Class im Supply-Chain-Management der Automobilhersteller zunehmend durch.

So sparten Renault und PSA Peugeot Citroen dank E-Class-jährlich 3 Mio. Euro in der Beschaffung sogenannter Non-Production-Materials ein. Die Ergebnisse einer Studie über E-Procurement in der Industrie stellte Michael Altmann von der Universität Würzburg vor. Drei Viertel der Befragten gaben an, dass sich dank Online-Beschaffung die Markttransparenz erhöht habe und die Einstandspreise reduziert werden konnten.

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