Werkzeuge für die Medizintechnik 11 Werkzeughersteller für die Medizintechnik im Überblick

Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Reproduzierbarkeit, Verfügbarkeit, Prozesssicherheit und vieles mehr müssen Werkzeughersteller bieten, wollen sie langfristig in der Medizintechnik Fuß fassen. 11 Unternehmen stellen vor, worauf es in dieser Branche ankommt und wie selbst die anspruchsvollsten Bauteile gelingen.

Stoßen eines Innensechskants einer Knochenschraube.
Stoßen eines Innensechskants einer Knochenschraube.
(Bild: Horn/Sauermann)

Wenn von Medizintechnik die Rede ist, dann sprechen wir von lebensverbessernden bis hin zu lebensrettenden Erzeugnissen – von der Knochenschraube über die Prothese bis hin zum Beatmungsgerät. Sie ist eine der innovativsten Branchen in Europa und ist daher auf flexible und zuverlässige Partner angewiesen.

Um den hohen Ansprüchen dieser spezifischen Branche zu entsprechen, müssen Werkzeughersteller ein großes Know-how in vielen Bereichen mitbringen. So kommen beispielsweise bei der Herstellung von Implantaten schwer zerspanbare Werkstoffe wie CoCr-Stähle zum Einsatz – also biokompatible Werkstoffe, die sich beim Einsatz im Körper nicht auflösen dürfen. Um dafür das optimale Zerspanungswerkzeug bereitstellen zu können, müssen Werkzeughersteller die Materialzusammensetzung kennen. Weitere Werkstoffe, die spezielle Anforderungen an die Zerspanung stellen, sind u. a. Titan, Zirkon sowie spezielle Kunststoffe. Die Bearbeitung fordert die eingesetzten Werkzeugschneiden hinsichtlich Spankontrolle und -abfuhr heraus.