Google+ Facebook Twitter XING LinkedIn GoogleCurrents YouTube

Objektsicherheit

24-Stunden-Live-Fernüberwachung lässt Diebe resignieren

| Redakteur: Bernd Maienschein

Per Direktansprache schafft es Protection One, den Tätern jegliche Planungsgrundlage hinsichtlich ihrer noch verbleibenden „Beutesammelzeit“ zu nehmen.
Per Direktansprache schafft es Protection One, den Tätern jegliche Planungsgrundlage hinsichtlich ihrer noch verbleibenden „Beutesammelzeit“ zu nehmen. (Bild: Protection One)

Wenn die Polizei ausrückt, weil ein Überwachungssystem Alarm schlägt, fallen Einsatzkosten im dreistelligen Bereich an. Über die Höhe entscheiden die Landkreise: Zwischen 100 Euro in Erfurt und 350 Euro in Pforzheim ist deutschlandweit alles möglich. Das Überwachungskonzept von Protection One bietet einen besonderen 24-Stunden-Service.

Ob Lamellen-Rollo am offen gelassenen Fenster, eingeschlossene Katze im Lager, ein Fax nach Büroschluss oder rechtswidrige Eindringlinge – die Sensoren einer Alarmmeldeanlage interpretieren jede Bewegung in ihrem Erfassungsbereich als Störung und lösen aus. Ohne akustische oder visuelle Fernanalyse beziehungsweise Vor-Ort-Überprüfung ist es jedoch mit den meisten Systemen nicht möglich, eine Unterscheidung zwischen ernst zu nehmender und vernachlässigbarer Warnung vorzunehmen. Dabei könnte nach Angaben des Fernüberwachungsunternehmens Protection One bei durchschnittlich 98 % aller systemübergreifend eingehenden Alarme Entwarnung gegeben werden.

Direkte Konfrontation macht Täter unsicher

Kommt es bei dem außergewöhnlichen Sicherheitskonzept von Protection One in einem durch Sensoren überwachten Innen- oder Außenbereich zur Auslösung eines Alarms, reagiert eine rund um die Uhr besetzte Noturf- und Serviceleitstelle in Sekundenschnelle: Über eine Live-Verbindung schalten sich die Mitarbeiter punktgenau im Objekt oder in dem entsprechenden Außenbereich ein und fordern von dem mutmaßlichen Eindringling nachdrücklich den mit dem Auftraggebern vereinbarten Identifizierungs-Code. Die plötzliche, persönliche Konfrontation ist für Täter meist überraschend und nicht einschätzbar: Ist ein Kameraüberwachungssystem installiert? Befindet sich Sicherheitspersonal auf dem Gelände? Oder ist die Polizei gar schon unterwegs? Dieses Unsicherheitsmoment veranlasst sie nach Angaben von Protection One erfahrungsgemäß zur sofortigen Flucht, meist ohne Beute oder Vandalismus. Parallel wird die mit dem Kunden definierte Verständigungskette aktiviert – beispielsweise die direkte Information des Inhabers, Alarmierung eines Hausmeisters, eines Sicherheitsbeauftragten oder im Ernstfall der Polizei.

Nahezu alle Alarme richtig eingeschätzt

„Durch unser Konzept mit Live-Täteransprache und der akustischen Fernüberprüfung der überwachten Objekte konnte unsere Notruf- und Serviceleitstelle in 2013 nahezu jeden Alarm korrekt nach Echt- oder Falschalarm klassifizieren und so kostenpflichtige Fehleinsätze der Polizei verhindern. Die Quote falsch eingeschätzter Situationen lag bei nur 0,5 %“, erklärt Angelika Riemann, Leiterin Kundenservice.

Protection One startete 1997 in Deutschland. Das bis dahin hierzulande noch unbekannte Prinzip der 24-Stunden-Live-Fernüberwachung hat sich nach Unternehmensangaben in den letzten 17 Jahren von einer „ungewöhnlichen Idee zu einer etablierten Sicherheitslösung“ entwickelt.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 42625455 / Betriebstechnik)

Themen-Newsletter Betriebstechnik abonnieren.
* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.

Meistgelesene Artikel

Die dreistesten Produktfälschungen 2019

Plagiarius

Die dreistesten Produktfälschungen 2019

08.02.19 - Auch 2019 wurden auf der Frankfurter Konsumgütermesse „Ambiente“ wieder die frechsten Produktnachahmungen mit dem Plagiarius-Award ausgezeichnet. Der Negativ-Preis ging in diesem Jahr besonders häufig an Plagiate aus China. lesen

Sieger des Intec-Preises ausgezeichnet

Intec-Preis 2019

Sieger des Intec-Preises ausgezeichnet

06.02.19 - Die Gewinner des Intec-Preises 2019 wurden am 5. Februar während der Messegala der Intec und Z 2019 in der Kongresshalle am Zoo Leipzig verkündet. lesen

Lösungen für die flexible Produktion

Stäubli

Lösungen für die flexible Produktion

12.02.19 - 3 Tage, 18 Vorträge, 23 Aussteller und über 500 Besucher. Das sind die Zahlen des Robomize-Event 2019 von Stäubli, welches unter dem Slogan „Robomize your production“ im Velodrome in Grenchen stattfand. lesen