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Teilereinigung

250 t unterschiedlicher Teile termingerecht reinigen

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Die erste Reinigungsanlage von Dürr Ecoclean – eine „Spezial 95S“ – kam im Jahr 2002 ins Haus, nachdem dort das Leistungsspektrum, das zu Beginn nur Gleitschleifen umfasste, erweitert wurde. Die zweite baugleiche Anlage kaufte VIA Oberflächentechnik zwei Jahre später.

Universalanlage zur Teilereinigung für Werkstücke bis 1500 kg

Die Spezial 95S reinigt mit chlorierten Lösemitteln – ein klassisches Verfahren in der industriellen Teilereinigung – und zeichnet sich durch perfekte Entfettungswirkung und schnelle Teiletrocknung aus. Weitere Vorteile: Kundenspezifisch angepasst läuft die Anlage ohne Schichtbegrenzung.

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Mit dieser Universal-Reinigungsanlage lassen sich Werkstücke bis zu einem Gewicht von 1500 kg oder bis zu einer Länge von 1,20 m reinigen. „Damit ist die Spezial 95S für unsere Zwecke perfekt geeignet“, so Kai Lechner, technischer Leiter bei VIA Oberflächentechnik.

Prozesse der Teilereinigung können angepasst werden

Die Werkstücke werden in einer verzinkten Standard-Eurogitterbox oder in speziellen Edelstahl-Gitterboxen als Schüttgut oder gesetzt der Anlage zugeführt. Die Reinigung ist in folgende Prozesse unterteilt:

  • Schwallwaschen,
  • Flutwaschen oder Hochleistungs-Injektions-Flutwaschen,
  • Zwischentrocknung,
  • Dampfentfetten,
  • Vakuumtrocknung und -entsättigung sowie
  • Konservierung mit Antikorit.

Je nach Verschmutzung und Anforderung werden die Prozesse angepasst. Nach der Reinigung sind die Werkstücke zuverlässig von Fetten und Ölen befreit und für die Weiterverarbeitung vorbereitet. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, einen zeitlich begrenzten Korrosionsschutz für die Werkstücke zu wählen.

Prozessluftverschiebetechnik schon Lösemittel der Teilereinigungsanlage

Ein besonderes Merkmal der Reinigungsanlage ist die patentierte Prozessluftverschiebetechnik von Dürr. Zur Erklärung: Beim Betrieb einer Reinigungsanlage entstehen Dämpfe, die nicht in die Umwelt gelangen dürfen. Bei den meisten Anlagen werden sie mit Aktivkohle zurückgehalten, die immer wieder regeneriert werden muss. Weil das Lösemittel dabei in den sauren Bereich gerät, muss es mit sehr teuren Stabilisatoren wieder auf Normalwerte gebracht werden.

Die Prozessluftverschiebetechnik verhindert diesen aufwendigen Prozess und sorgt für eine deutliche Lösemittelschonung. Die Anlage entspricht den Bestimmungen der 2. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV), nach denen die Werkstücke aus der vakuumfesten Anlage erst bei einer Lösemittelkonzentration von weniger als einem Gramm pro Kubikmeter Luft entnommen werden können.

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