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Mecadat und Fassnacht Werkzeug- und Formenbau

3D-CAD/CAM-Lösung pusht Werkzeugbauer

| Autor / Redakteur: Theo Drechsel / Peter Königsreuther

Hochwertige Spritzgießwerkzeuge fertigt Fassnacht Werkzeug- und Formenbau mit Unterstützung von Mecadats Visi an, der, wie es heißt, modularen 3D-Branchenlösung im CAD/CAM-Bereich. Um noch effektiver zu werden, hat Fassnacht jetzt noch weiter Fertigungsprozesse in die Visi-Umgebung integriert, so Mecadat. Damit klappt auch die eigene Herstellung und Konstruktion von Grafitelektroden für das Senkerodieren.
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Hochwertige Spritzgießwerkzeuge fertigt Fassnacht Werkzeug- und Formenbau mit Unterstützung von Mecadats Visi an, der, wie es heißt, modularen 3D-Branchenlösung im CAD/CAM-Bereich. Um noch effektiver zu werden, hat Fassnacht jetzt noch weiter Fertigungsprozesse in die Visi-Umgebung integriert, so Mecadat. Damit klappt auch die eigene Herstellung und Konstruktion von Grafitelektroden für das Senkerodieren. (Bild: Fassnacht / Wolfgang Bahle, Avisio pr & publishing)

Spritzgießwerkzeugen von Fassnacht eilt, wie es heißt ein Spitzenruf voraus. Erfolgsgarant soll der umfassende Einsatz der CAD/CAM-Software Visi von Mecadat sein. Jetzt hat Fassnacht auch ein Fräs- und Erodiersystem in seinen Visi-Workflow integriert.

Seit vielen Jahren schon trägt im CAD/CAM-Bereich die modulare 3D-Branchenlösung Visi entscheidend zum Erfolg der in Bobingen ansässigen Werkzeugmanufaktur bei. Auch die Fräs- und Senkerodier-Zelle „Chameleon“ hat man nun komplett in den Visi-Workflow eingebunden, in der seit Kurzem sogar die Elektroden- und Bauteilkontur automatisch kontrolliert wird. Hightech bedeutet bei W. Fassnacht Werkzeug- und Formenbau, dass nicht nur mit hochmodernem Equipment bis in den Mikrometerbereich gefertigt wird, sondern auch dass das Thema Automatisierung inzwischen einen hohen Stellenwert einnimmt.

So fällt der Blick in der hellen Fertigungshalle schnell auf einen Linearroboter, der hinter Glaswänden auf den rund 7,5 m langen Schienen der Fertigungszelle hin und her surrt. Etwa 5000 Elektroden aus Grafit werden wohl pro Jahr in der „Chameleon“ von Zimmer+Kreim rund um die Uhr automatisch gefräst, vermessen, zwischengelagert und in die zwei Erodiermaschinen eingewechselt. „Entscheidend war, dass die Automatisierungslösung nahtlos in die vorhandene CAD/CAM-Struktur eingebunden ist – das haben wir hundertprozentig umgesetzt“, unterstreicht der Chef der Bobinger Spezialisten, Wolfgang Faßnacht.

Ein Dutzend Visi-Arbeitsplätze mit diversen Modulen

In Sachen CAD/CAM arbeitet man in Bobingen ausschließlich mit der 3D-Branchenlösung Visi. Fassnacht bildet damit seinen gesamten Workflow ab, angefangen von der Angebotsphase über die Konstruktion bis hin zu den NC-Programmen für die Fräs- und Erodiermaschinen. Visi kommt bei den Schwaben bereits seit dem Jahrtausendwechsel zum Einsatz. Fassnacht war von Anfang an von den 3D-Modellierfunktionen sowie dem in sich stimmigen Branchenkonzept von Visi überzeugt. Die Entscheidung für den Wechsel zu Visi machte auch der Distributor für den deutschsprachigen Raum, das Unternehmen Mecadat, leicht, dessen Service, Know-how und Preisgestaltung nichts zu wünschen übrig ließ.

Heute ist Visi in Bobingen mit diversen Modulen an insgesamt 12 Arbeitsplätzen installiert. Hinzu kommen drei Lizenzen für den Visi-Viewer. Ein fünfköpfiges Team ist mit den speziell für den Kunststoffbereich ausgelegten Visi-Modulen wie Mould, Split und Analyse oder der Bauteilbibliothek ausschließlich für die Werkzeugkonstruktionen zuständig. Firmenphilosophie ist schon seit vielen Jahren, dass nur die formgebenden Bereiche wie Kavitäten, Kerne oder Auswerfer selbst gefertigt werden. Alles andere bezieht man von großen Zulieferern wie Meusburger oder Knarr, was auch den gesamten Formaufbau ein-schließlich der fertig bearbeiteten Platten einschließt.

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