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Laserlithografie

3D-Druck erschafft Miniatur des Brandenburger Tors zum 25. Jahrestag des Mauerfalls

| Redakteur: Stefanie Michel

Mit 3D-Laserlithografie hergestelltes Miniaturmodell des Brandenburger Tors aus Fotolack.
Mit 3D-Laserlithografie hergestelltes Miniaturmodell des Brandenburger Tors aus Fotolack. (Bild: Nanoscribe)

Eine besondere Widmung zum 25. Jahrestag des Mauerfalls hat sich der 3D-Drucker-Hersteller Nanoscribe einfallen lassen: Den originalgetreuen 3D-Druck des Brandenburger Tors im Maßstab 1:26.000.

Nanoscribe hat das Brandenburger Tor als Miniatur aus Fotokack gedruckt. Das gerade mal 1,2 mm lange und 1 mm hohe Bauwerk ist mit bloßem Auge neben einem Ein-Cent-Stück gerade noch zu erkennen. Selbst die im Original 5 m hohe Quadriga ist bei dem Miniaturmodell präzise und bis ins kleinste Detail maßstabsgetreu. „Um das Bewusstsein zu sensibilisieren und Neugier auf andere Weise zu wecken, haben wir dieses bedeutende Wahrzeichen mit unserem speziellen 3D-Drucker für die Nano- und Mikroskala gedruckt“, so der Geschäftsführer Martin Hermatschweiler.

Mit 3D-Laserlithografie Objekte im Millimeterbereich präzise drucken

Selbst stattliche Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor können mit den gängigen 3D-Druckverfahren in kürzester Zeit miniaturisiert hergestellt werden. Doch soll das Objekt nicht nur original aussehen, sondern auch noch auf der Mikrometerskala ausgedruckt werden, dann stoßen herkömmliche 3D-Drucker oft bei einer maximalen Bauhöhe von wenigen Zentimetern an ihre Grenzen.

Der 3D-Drucker von Nanoscribe basiert auf einem neuartigen Druckverfahren und kann gerade in dieser Größenordnung seine Leistungsmerkmale richtig entfalten, so der Hersteller. Basierend auf der 3D-Laserlithografie, die sich dazu eignet, Objekte von der Nanoskala bis in den Millimeterbereich (Mesoskala) herzustellen, können verschiedenste fotosensitive Ausgangsmaterialien per Laserstrahl belichtet und ausgehärtet sowie anschließend als freitragende Kunststoffobjekte entwickelt werden. Selbst Bauteile mit komplexer Geometrie, hohen Aspektverhältnissen, speziellen Krümmungen oder Funktionalitäten wie sie beispielsweise bei Mikrooptiken in Smartphones verlangt werden, sollen sich mit diesem Verfahren meistern lassen.

Mit dem Laserschreiben in drei Dimensionen hat der 3D-Druck daher nun auch Einzug in die Nano- und Mikrotechnologie gehalten und öffnet zahlreichen wissenschaftlichen wie auch industriellen Anwendungen neue Möglichkeiten.

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