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3D-Kunststoffdruck

3D-Drucker für Filament und Granulat

| Redakteur: Simone Käfer

Hage 3D erweitert seine Modell 175 und macht aus einer CNC-Maschine drei 3D-Drucker für Kunststoff.

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Die 175 Convertible von Hage 3D kann von 3- auf 5-Achsen und bald auch von Filament auf Granulat umgerüstet werden.
Die 175 Convertible von Hage 3D kann von 3- auf 5-Achsen und bald auch von Filament auf Granulat umgerüstet werden.
(Bild: Hage 3D)

Das Modell 175 von Hage 3D ist eine CNC-Maschine mit modularem Druckkopf für die Werkstoffextrusion, also 3D-Druck mit Filamenten. Zusätzlich zur bekannten 3-Achs-Variante 175C kann nun auch auf einen 5-Achs-Drucker, den Hage 3D 175X, umgerüstet werden sowie auf den 3-achsigen Granulat-Drucker 175G.

Weniger Stützstrukturen durch bewegliche Bauplattform

Beim 175X ist die Bauplattform in der C-Achse endlos drehend und in der B-Achse von 90 bis –6° schwenkbar. So kann die Bauplatte stets optimal zum Extruder ausgerichtet werden, was Stützstrukturen reduziert sowie Druckzeit und Materialkosten eingespart. Außerdem kann auf bestehende Bauteile aufgedruckt werden. Im Gegensatz zur bekannten 175C verkleinert sich der Bauraum beim X-Modell auf 500 mm × 500 mm × 450 mm und sie druckt mit einem Single-Druckkopf bis 450 °C.

Einen Vorgeschmack auf den Granulat-Druckkopf gibt Hage 3D mit diesem Bauteil.
Einen Vorgeschmack auf den Granulat-Druckkopf gibt Hage 3D mit diesem Bauteil.
(Bild: Hage 3D)

Von Filament auf Granulat umrüsten

Für die dritte Variante, die 175G, benötigen Anwender den neuen Granulat-Druckkopf. Dieser wird auf der Formnext 2019 vorgestellt, aber erst ab 2020 erhältlich sein. Dieser soll Granulat von ABS, PP, ASA sowie PA verarbeiten. Der Granulat-Druckkopf wird mit Temperaturen bis 300 °C arbeiten, gibt Hage 3D an. Der Bauraum der Maschine soll mit 1000 mm × 1000 mm × 800 mm fast komplett ausgenutzt werden.

Das Grundmodell 175 wurde umbenannt in 175 Convertible und wird zu einer flexiblen Fertigungsmaschine, die durch den Anwender je nach Bedarf eingesetzt werden kann. Das soll Zeit und n Geld spart. Gesteuert wird die 175 mit der Sinumerik 840D sl von Siemens und arbeitet mit einer Bauraumtemperatur von 80 °C.

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