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Schneiden und Schweißen

3D-Laserbearbeitung auf neuem Flexibilitäts-Niveau

| Autor/ Redakteur: Thomas Kirchhoff / Peter Königsreuther

Mit einer Euroblech-Premiere legt ein wohlbekannter Laserspezialist aus Ditzingen die Messlatte in Sachen flexibler 3D-Bearbeitung eine Stufe – wenn nicht gar mehrere – höher.

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Zur Euroblech 2018 hat Trumpf mit der Trulaser Cell 7040 den Award zur Euroblech für das Thema Verbidungstechnik eingeheimst – zurecht! Denn bedarfsbedingt mit zwei Laserstrahlquellen ausrüstbar, ist sie laut Hersteller die schnellste, leistungsstärkste sowie flexibelste 3D-Laserbearbeitungsanlagen, die der Markt momentan bietet. Schneiden kann sie übrigens auch sehr gut.
Zur Euroblech 2018 hat Trumpf mit der Trulaser Cell 7040 den Award zur Euroblech für das Thema Verbidungstechnik eingeheimst – zurecht! Denn bedarfsbedingt mit zwei Laserstrahlquellen ausrüstbar, ist sie laut Hersteller die schnellste, leistungsstärkste sowie flexibelste 3D-Laserbearbeitungsanlagen, die der Markt momentan bietet. Schneiden kann sie übrigens auch sehr gut.
(Bild: Trumpf)

Mit der neuen Generation der Trulaser Cell 7040 brachte Trumpf Ende Oktober zur Euroblech eines der produktivsten und flexibelsten 3D-Lasersysteme der Welt auf den Markt. Das Unternehmen hat dafür auch noch den Award zur Euroblech 2018 erhalten.

Wie bei ihrer Vorgängerin kann der Anwender die neue Anlage wahlweise mit einem energieeffizienten Scheibenlaser oder einem CO2-Laser ausstatten. Damit bearbeitet sie ohne zeitaufwendiges Umrüsten verschiedenste Materialien wie Stahl oder Leichtmetalle. Als Bearbeitungsverfahren kann der Bediener zwischen Schneiden und Schweißen in 2D oder 3D auswählen. Beim neuen Modell konnte Trumpf außerdem die Produktivität deutlich steigern. Dafür haben die Entwickler die Nebenzeiten reduziert, Automatisierungslösungen integriert und die Bearbeitungsqualität verbessert.

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Viele Teilevarianten schnell per Laser fertigen

Zu den weiteren Vorteilen zählen die Reproduzierbarkeit der Teile in durchgehend hoher Qualität und die vergleichsweise geringen Energie- und Materialkosten. Die neue Anlage eignet sich vor allem für Branchen, die viele Bauteilvarianten in kurzer Zeit herstellen, etwa die Lohnfertigung, die Automobilindustrie oder die Luftfahrt.

Die Trulaser Cell 7040 ist von Haus aus schon sehr leistungsstark und flexibel. Denn sie kann auf eine einzigartig breite Strahlquellenvielfalt sowie die höchstmöglichen Laserleistungen am Markt zurückgreifen und beherrscht auch diverse Bearbeitungsverfahren. Um sie noch produktiver zu machen, hat Trumpf die Nebenzeiten verkürzt. Darunter fallen alle nicht wertschöpfenden Tätigkeiten vor oder nach dem Bearbeitungsprozess, etwa Rüsten oder Be- und Entladen. Vor allem, wenn Unternehmen häufig wechselnde Serien fertigen, sind das Zeitfresser, die den Geldbeutel belasten. Für kürzere Nebenzeiten zeichnet die am Maschinenkörper integrierte und schwenkbare „Smart Optic Setup“-Station verantwortlich, die das Optiksystem selbstständig im Arbeitsraum ausrichtet. Damit steigt die Präzision und die Schneidergebnisse lassen sich in durchgehend hoher Qualität reproduzieren.

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