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Schneiden und Schweißen

3D-Laserbearbeitung auf neuem Flexibilitäts-Niveau

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Immer die richtigen Schneiddaten parat

Außerdem „fallen“ die ersten einsatzfähigen Bauteile wesentlich schneller aus der Anlage, weil der Bediener kaum noch Zeit fürs Einrichten investieren muss. Auch haben die Trumpf-Entwickler daran gedacht, die optimierten Schneidparameter für beide Strahlquellen bereits in der Maschinensteuerung zu hinterlegen. Mit diesen integrierten Laserparameter-Tabellen muss der Anwender lediglich das Material und die Dicke auswählen; die Maschine stellt die richtigen Schneiddaten wie Leistung oder Gasdruck danach automatisch ein. Die Parametersuche entfällt und der Mitarbeiter kann den Prozess schneller starten. Außerdem steigt die Bearbeitungsqualität und der Ausschuss sinkt, weil die optimalen Daten vom ersten Bauteil an eingestellt sind.

Um die Produktivität weiter zu steigern, haben die Ditzinger Experten auf die neuste Generation von Trumpf-Lasern gesetzt. Der sehr wirkungsvolle Trudisk-Scheibenlaser steht dazu bis 5 kW und der am Markt bereits gut etablierte CO2-Truflow-Laser sogar bis 6 kW zur Verfügung. Speziell beim Laserschneiden erhöht die X-Blast-Technologie die Prozesssicherheit, weil die Düse das zu Blechwerkstück in doppeltem Abstand als er üblich ist bearbeitet. Das senkt die Kollisionsgefahr und bei extrem komplexen Bauteilen führt das zu besseren Schneidergebnissen und gratfreien Kanten.

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Laserschweißen mit 300 % mehr Speed

Um die Bauteilqualität noch weiter zu steigern, hat Trumpf im Hinblick auf die Funktion des Laserschweißens das Feature „Brightline Weld“ integriert. Damit ergeben sich nicht nur bessere Schweißnahtqualitäten weil spritzerarm geschweißt werden kann, sondern die Schweißgeschwindigkeit kann im Vergleich zur Fertigung ohne diese Funktion verdreifacht werden. Durch das schnellere Öffnen und Schließen der Türen der Anlage, was nur rund 3 s dauert, spart der Anwender pro Bearbeitungszyklus gut 35 % an Zeit ein. Möglich machen das Leichtbauwerkstoffe aus denen die Türen bestehen, welche eine höhere Dynamik bei der Türbewegung zulassen.

Maschinenbedienung ohne Rückenprobleme

Nicht zuletzt hat Trumpf bei der Weiterentwicklung der Trulaser Cell 7040 natürlich auch an die Ergonomie und den Mitarbeiter gedacht. Letzterer kann jetzt beim Programmieren oder Teachen ohne unbequeme Verrenkungen zu machen, in die Anlage hineinblicken. Die Lösung dafür ist ein verfahr- und schwenkbares Bedienpanel, das man schnell auf die eigenen Körpermaße einstellen kann. Die weiße Lackierung und ein ausgewogenes Beleuchtungskonzept stellen zusätzlich sicher, dass der Bediener die Arbeitsfläche jederzeit im Blick hat. MM

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