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Solidcam 3D-Variante des CAM-Moduls I-Machining vorgestellt

| Redakteur: Stefanie Michel

Auf der Euromold 2011 hat Solidcam einen Einblick in die weiterentwickelte 3D-Variante des CAM-Moduls I-Machining gegeben. Das neue Modul bietet alle Vorteile von I-Machining 2.5D und teilt jedoch 3D-Bauteile in Ebenen auf.

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I-Machining 3D berechnet und simuliert die Werkzeugbahnen inklusive Restmaterialerkennung so, dass die Werkzeuge mit möglichst großflächiger Eingriffläche und gleichmäßigen Schnittkräften zerspanen. (Bild: SolidCAM)
I-Machining 3D berechnet und simuliert die Werkzeugbahnen inklusive Restmaterialerkennung so, dass die Werkzeuge mit möglichst großflächiger Eingriffläche und gleichmäßigen Schnittkräften zerspanen. (Bild: SolidCAM)

Nach der Präsentation des CAM-Moduls I-Machining für die 2.5D-Bearbeitung während der EMO zeigte Solidcam zur Euromold mit der weiterentwickelten 3D-Variante sein Entwicklungsprojekt. Auf einer OKUMA MB-46 führte das Unternehmen die effiziente NC-Programmierung und das nach eigenen Angaben aktuell nur mit I-Machining erzielbare Zerspanvolumen live vor.

Das neue I-Machining 3D bietet alle Vorteile von I-Machining 2.5D. Der wesentliche Unterschied ist die Aufteilung der 3D-Bauteile in Ebenen. Um möglichst viel Schneidenlänge zu nutzen, schichtet I-Machining 3D die Fräsbahnen für das Schruppen und die Restmaterialbearbeitung von unten nach oben. Das neue Modul soll Werkzeug- und Formenbauern selbst bei sehr harten Materialien bislang nicht gekannte Zerspanungsraten bei gleichzeitig verlängerten Werkzeugstandzeiten und hervorragenden Bearbeitungsqualitäten ermöglichen. Ein Erscheinungstermin steht nach Angaben von Solidcam noch nicht fest.

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