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Spritzgießmaschinen

800.000 Euro in energieeffizienten Maschinenpark investiert

| Redakteur: Claudia Otto

Mit vier neuen Spritzgussmaschinen aus dem Hause Arburg, Loßburg, bringt der Kunststoffverarbeiter Meding aus dem südwestfälischen Halver seine Produktion auf den neusten Stand und verringert seinen CO2-Ausstoß. Vorausgegangen war Anfang 2013 ein Energieaudit, das Geschäftsführer Stefan Pietzner in Auftrag gegeben hatte.

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Allein mit den beiden Spritzgussmaschinen 470 S Advance mit 110 t und 370 Hi-Drive mit 50 t Schließkraft von Arburg erzielt Meding Energieeinsparungen von bis zu 25 %.
Allein mit den beiden Spritzgussmaschinen 470 S Advance mit 110 t und 370 Hi-Drive mit 50 t Schließkraft von Arburg erzielt Meding Energieeinsparungen von bis zu 25 %.
(Bild: Meding)

„Die Investition in energieeffiziente und hochpräzise Produktionstechnik erfolgte ganz bewusst, denn wir wollen auf die Zukunft mit weiter steigenden Energiepreisen und knappen Ressourcen vorbereitet sein“, berichtet Pietzner. Die Empfehlungen des Audits wurden entsprechend in den darauf folgenden Monaten umgesetzt. In der Produktion wurden direkt eine 470 S Advance mit 110 t und eine 370 Hi-Drive mit 50 t Schließkraft der Firma Arburg in Betrieb genommen. Allein diese beiden Spritzgussmaschinen bringen Energieeinsparungen von bis zu 25 %.

Eine lagegeregelte Schnecke mit Regelventil an der Spritzeinheit sorgt zudem für eine hohe Reproduzierbarkeit des Spritzvorgangs. Die Maschinen sind mit umfangreichen Ausstattungspaketen und Handlingsystemen der Baureihe Multilift V ausgerüstet.

Weitere Optimierungen stehen an

In Phase zwei des Investitionsplans wurde jetzt der Maschinenpark um zwei weitere Arburg Spritzgießautomaten erweitert: eine 570 Hi-Drive mit 200 t Schließkraft und eine 720 Hi-Drive mit 320 t Schließkraft. Durch die Kombination aus servoelektrischem Kniehebel, elektrischem Dosieren und Hydraulikspeichertechnik wird energieeffizient gefertigt. „Die CO2-Reduktion im Rahmen des Umweltschutzes steht bei uns im Fokus, damit wir fit für die Zukunft sind“, betont Pietzner.

Mit der Anschaffung der Maschinen im Bereich von 50 bis 320 t Schließkraft hat das Unternehmen neben der Modernisierung auch auf Kundenanforderungen reagiert und kann nun Teile mit einem Spritzgewicht von bis zu 1600 g fertigen. „Die Investitionen sind damit aber noch nicht abgeschlossen“, so Pietzner, „die Optimierung der Infrastruktur und der Bereich der Logistik stehen als nächstes auf dem Plan.“

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