Autonome mobile Roboter ABB investiert in Schweizer Start-up Sevensense Robotics

Von Sandro Kipar

ABB möchte so die nächste Generation der Automatisierung vorantreiben. Die KI- und 3D-Mapping-Technologie von Sevensense soll dabei ein entscheidender Meilenstein sein.

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Die Navigationstechnologie von Sevensense nutzt Computer Vision und KI-Algorithmen zur Erstellung einer 3D-Karte.
Die Navigationstechnologie von Sevensense nutzt Computer Vision und KI-Algorithmen zur Erstellung einer 3D-Karte.
(Bild: Sevensense)

Die Vision der beiden Unternehmen ist laut einer Mitteilung ein Arbeitsplatz, wo autonome mobile Roboter (AMR) Materialien, Einzelteile und Endprodukte zwischen intelligenten Arbeitsstationen in dynamischen Umgebungen bewegen. Die Technologie von Sevensense solle dies ermöglichen.

Vollständig flexible Netzwerke

Sevensense wurde 2018 gegründet und bietet Navigations- und Lokalisierungslösungen für alle Arten von autonomen Servicemaschinen. ABB möchte diese Technologie nutzen, um das eigene Automatisierungsportfolio zu verbessern. „Indem wir die KI- und 3D-Mapping-Technologie von Sevensense in unser AMR-Angebot integrieren, können wir den Übergang von einer linearen Produktion zu vollständig flexiblen Netzwerken beschleunigen", sagt Sami Atiya, Leiter des Geschäftsbereichs Robotik und Fertigungsautomation von ABB.

Die Navigationstechnologie von Sevensense nutzt Computer Vision und KI-Algorithmen zur Erstellung einer 3D-Karte, heißt es weiter. Ein mit simultaner Lokalisierungs- und Kartierungstechnologie ausgestatteter autonomer Roboter könne seine Umgebung korrekt interpretieren, Personen, Paletten oder andere Roboter erkennen und selbständig Entscheidungen treffen, um an diesen Hindernissen vorbeizusteuern.

Laut ABB sind erste Kundenpilotprojekte für 2022 geplant.

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