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VEA

Abhängigkeit von Gasimporten reduzieren

10.01.2009 | Redakteur: Jürgen Schreier

Manfred Panitz, VEA: „Früher oder später steht zu befürchten, dass Versorger das zum Anlass nehmen, die Gaspreise weiter zu erhöhen statt dem Ölpreis folgend zu senken.“
Manfred Panitz, VEA: „Früher oder später steht zu befürchten, dass Versorger das zum Anlass nehmen, die Gaspreise weiter zu erhöhen statt dem Ölpreis folgend zu senken.“

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Vor dem Hintergrund des eskalierenden russisch-ukrainischen Gasstreits fordert der Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. (VEA) die Bundesregierung auf, sich massiver als bisher dafür einzusetzen, dass Gas aus möglichst vielen Ländern bezogen und so die Importabhängigkeit von Russland verringert wird.

„Nur so kann Deutschland seine Verhandlungsposition stärken und die politischen Risiken minimieren“, ist Manfred Panitz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des VEA, überzeugt. Bereits jetzt deuten einige Versorger erste Lieferschwierigkeiten an. „Früher oder später“, so Panitz, „steht zu befürchten, dass sie das zum Anlass nehmen, die Gaspreise weiter zu erhöhen statt dem Ölpreis folgend zu senken. Wie die Vergangenheit gezeigt hat, sind die Energiekonzerne um Argumente für steigende Verbraucherpreise nicht verlegen.“

Dem werde sich der VEA aber vehement widersetzen. „Die Politik muss sich stärker darum kümmern, dass die Versorgungssicherheit auf EU-Ebene erhöht wird“, erläutert der VEA-Vorstand. „Insbesondere brauchen wir neue Quellen in Zentralasien und Nordafrika.“ Flüssiggas sei auch eine Alternative mit Zukunftsperspektiven. Die ohnehin schon hohen Gaspreise treffen Industriekunden und private Haushalte gerade in den Zeiten der momentanen Rezession besonders hart. Weiteren Teuerungen muss die Politik durch ein langfristiges Energiekonzept und dem Überdenken der Gasstrategie unbedingt entgegenwirken, so der VEA.

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