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SKZ SparesAMx

Additiv gefertigten Ersatzteilen soll die Zukunft gehören

| Redakteur: Peter Königsreuther

Unter dem Namen SparesAMx (Spare Parts by Additive Manufacturing) sollen, gemeinsam von mittelständischen Unternehmen und Wissenschaft, innovative Produkte und Technologien entwickelt werden, um additive Fertigung großflächig für die Herstellung von Ersatzteilen einzusetzen.

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Die Zukunft der additiv gefertigten Ersatzteile soll in einer Netzwerk-Initiative namens SparesAMx, die vom SKZ und Bernhard Jöckel ins Leben gerufen wird, produktivere Bahnen gehen.
Die Zukunft der additiv gefertigten Ersatzteile soll in einer Netzwerk-Initiative namens SparesAMx, die vom SKZ und Bernhard Jöckel ins Leben gerufen wird, produktivere Bahnen gehen.
(Bidl: SKZ)

Das SKZ plant gemeinsam mit Bernhard Jöckel die Initiierung eines Kooperationsnetzwerks zur additiven Fertigung unter dem Namen SparesAMx (Spare Parts by Additive Manufacturing). Die Produkt- und Verfahrensentwicklung soll den Materialeinsatz reduzieren, zu Zeitersparnis in der Produktion führen, die Kombination innovativer Materialien ermöglichen und den immensen Aufwand der Lagerhaltung verringern, wie es weiter heißt.

Hybride Bauteile, bionische Prinzipien, Materialinnovationen, Smart Supply, Industrie 4.0 und Lean Logistics repräsentierten dazu nur einen kleinen Auszug der Schlagworte, die immer wieder im Kontext der additiven Fertigung fallen. Um den Technologien, die sich hinter diesen Schlagworten verbergen, den Einzug in die gelebte Unternehmenspraxis zu ermöglichen, will das SKZ mit einem Wissenschaftsteam unter der Leitung von Dipl.-Ing. Georg Schwalme, noch im laufenden Jahr das Innovationsnetzwerk SparesAMx etablieren.

Langfristige Versorgung ist ein Muss

„Eine langfristige Ersatzteilversorgung für hochwertige Produkte ist für Hersteller der Investitions- und Konsumgüterindustrie eine zwingende Notwendigkeit. Beispielsweise müssen Unternehmen in der Automobil- und Haushaltsgeräteindustrie Ersatzteile oftmals über mehrere Jahrzehnte lagern und bei Bedarf nach vielen Jahren nach produzieren. Einerseits entsteht so ein enormer logistischer Aufwand und andererseits müssen häufig seit langem ausgemusterte Werkzeuge für eine relativ kleine Stückzahl erneut in Betrieb genommen werden. Oftmals existieren zudem nach mehreren Jahren die Produktionseinrichtungen nicht mehr in vollem Umfang. Der intelligente Einsatz von additiver Fertigung kann für große Teile des Ersatzteilgeschäftes innovative, nachhaltige und kosteneffiziente Lösungen schaffen. Unser Ziel ist diese Technologie aus der Forschung in die breite Anwendung zu transferieren“, so Prof. Dr. Martin Bastian, Institutsdirektor des SKZ.

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