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Additive Fertigung

Additive Fertigung erneut im Fokus der Euromold

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Stratatsys baut Produktportfolio an 3D-Druckern aus

Des Weiteren zeigt das Unternehmen an seinen Ständen Polyjet-Drucker aus der Objet-Reihe. Damit können filigrane Details in komplexen Bauteilen 3D gedruckt werden. Bei dem Objet Eden260VS entfernt sich laut Hersteller sogar das bisher manuell zu entfernende Stützmaterial automatisch, da es wasserlöslich ist. Die Flagschiffe Objet 260 und 350 Connex-Drucker können Endprodukte so nah wie möglich an der Realität darstellen, da sie zusammenmontierte und mehrfarbige Bauteile drucken können. Mit den neuen Modellen erwartet sich Middleton viel Anklang sowohl bei Designern, als auch bei Konstrukteuren. Live zu sehen sind die Neuheiten auf den Messeständen FN01 sowie D90 in Halle 11.

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Ergänzendes zum Thema
In Kürze
Was bietet die Euromold zum Thema 3D-Druck:
  • Halle 11: Zentrierung der Bereiche additive Fertigung, Rapid Prototyping und Rapid Tooling.
  • Sonderschau „Additive Fertigung und Werkzeugbau“ mit Beispielen der gewinnbringenden Zusammenarbeit beider Branchen in Halle 8.
  • Themenpark „Stark im Formenbau mit additiver Fertigung“ in Halle 8.
  • Fachvortrag von Terry Wohlers „The truth behind the additive manufacturing supply chain“. Wohlers beleuchtet als 3D-Druck-Experte sowohl Möglichkeiten, als auch Potenziale der generativen Technologien in der Fertigungskette. Datum und Uhrzeit: Donnerstag, 27. November 2014, 09:30 – 17:00 Uhr,Ort: Portalhaus, Frequenz 2, Halle 11 , Konferenz-Sprache: Englisch

Die Euromold ist laut Angaben des Messeveranstalters Demat GmbH die Weltmesse für Werkzeug- und Formenbau, Design und Produktentwicklung. Die Messe findet im Jahr 2014 von 25. bis 28. November zum 21. Mal statt und präsentiert Produkte, Dienstleistungen, Technologien und Trends entlang der Prozesskette „Vom Design über den Prototyp bis zur Serie“.

Als Spezialist für additive Fertigung im Sanddruckverfahren präsentiert der Augsburger Hersteller Exone auf der Messe seinen laut eigenen Aussagen schnellsten Metalldrucker, die M-Flex (Stand D108, Halle 11). Der 3D-Drucker druckt Bauteile direkt in Edelstahl und festigt sie mithilfe eines Sinter- und Infiltrierprozesses. Der Vorteil dieses Druckers liege darin, dass insbesondere komplexe Geometrien direkt in Metall entstünden. Damit setzt der Hersteller auf additive Fertigungstechnologie in der Metallverarbeitung. „In vielen Branchen von Automobil bis Luftfahrt spart die Technologie bereits heute wertvolle Zeit und Ressourcen. Sie hilft, Teile schneller und flexibler zu entwickeln bei gleichzeitig höherer Produktivität und geringeren Kosten“, ist Rainer Höchsmann, Europa-Geschäftsführer bei Exone, überzeugt.

Concept Laser stellt Lasercusing vor

Auf Lasersintern setzt die Firma Concept Laser aus Lichtenfels. An seinem Stand D66 in Halle 11 zeigt das Unternehmen das Lasercusing. Der Begriff setzt sich aus dem Eigennamen Concept Laser sowie dem englischen Wort fusing, also die vollstängige Aufschmelzung, zusammen. Die Besonderheit dieses Schmelzverfahrens ist die stochastische Belichtungsstrategie nach dem „Island-Prinzip“, heißt es von Unternehmensseite. Die Segmente jeder einzelnen Schicht, sogenannte „Islands“, werden dabei sukzessive abgearbeitet. So könnten Spannungen im Bauteil signifikant reduziert werden und auch großvolumige Bauteile verzugsarm generiert werden. Die Technik findet Anwendung in Werkzeugeinsätzen mit konturnaher Kühlung oder in Bauteilen verschiedener Branchen, wie Schmuck, Medizin, Dental, Automotive oder Luft- und Raumfahrt.

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